VfB Hüls gegen Rot-Weiss Essen: Vorfreude vs. Personalsorgen

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Max Dombrowka, hier im Einsatz gegen die „Auf Asche“-Auswahl, zog sich eine schwerwiegende Verletzung im Spiel gegen Bergisch Gladbach zu.Archivfoto: Gohl
Mit dem 4:1 über Bergisch Gladbach ist Rot-Weiss Essen endlich im Pflichtspieljahr 2013 angekommen. „Jetzt gilt es, das Resultat vom Samstag zu bestätigen“, fordert RWE-Coach Waldemar Wrobel. Mit dem VfB Hüls wartet am Sonntag, 10. März, ein weiteres „Kellerkind“: Die Marler rangieren in der Tabelle der Regionalliga West nur knapp unter dem Strich, der das rettende Ufer bedeutet.

Dass der VfB jedoch über sich hinhaus wachsen kann, ist bekannt. In Marl schwelgen die Menschen derzeit wieder in den Erinnerungen von vor zwei Jahren. Damals, zu NRW-Liga-Zeiten, bezwang der Underdog den auf Durchmarsch programmierten RWE mit 2:1. Für den Favoriten von der Hafenstraße war es die bis dato erste Saisonniederlage.
Das Stadion am Badeweiher rüstet sich für die nächste Sensation, die Vorfreude auf ein Spiel, das „alles andere als normal“ ist, ist nicht nur in der örtlichen Presse mehr als spürbar.

Anspannung dagegen im Rot-Weiss-Lager, zumindest in personeller Hinsicht. Neben Markus Heppke, der weiterhin wegen eines Muskelfaserrisses pausieren muss, fällt auch Außenverteidiger Max Dombrowka aus. Und das für mehrere Wochen: Die Verletzung aus dem Gladbach-Spiel ist schwerwiegender als zunächst angenommen. „Teilruptur des Innenbandes“, lautet die Diagnose. Wackelkandiaten sind außerdem Holger Lemke und Cebio Soukou. Und auch beim Dreifach-Torschützen vom vergangenen Samstag, Kerim Avci, lässt Wrobel Vorsicht walten. Kurz nach seinem ersten Treffer musste Avci an der Schulter behandelt werden. „Vor zwei Jahren hatte Vincent Wagner ähnliche Beschwerden. Am Ende ist er drei Monate ausgefallen“, mahnt der Übungsleiter.
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