Altenessen: Kinder aus dem Familienzentrum Abenteuerland tanzten "Die zauberhafte Welt des Meeres"

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Mit großer Begeisterung ließen die Kinder aus dem Abenteuerland die zauberhafte Welt des Meeres lebendig werden. (Pressefoto: Abenteuerland)
Essen: Familienzentrum Abenteuerland |

„Die zauberhafte Welt des Meeres“ lautete der Titel eines Tanztheaterstücks, das am Mittwoch (22. Juni) in den Räumen des Evangelischen Familienzentrums Abenteuerland, Mallinckrodtplatz in Altenessen, uraufgeführt wurde. Die Präsentation bildete zugleich den Abschluss eines mehrmonatigen, ganzheitlichen und inklusiven Projekts, an dem 16 Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren aus der Einrichtung teilgenommen haben. Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Spende der Eheleute Dr. Hans-Joachim und Mathilde Lock-Stiftung.

Mit allen Sinnen die Welt des Meeres erleben

Seit Oktober 2015 trafen sich die Kinder regelmäßig einmal in der Woche für drei Stunden in den Räumen des Abenteuerlands, um sich unter der Anleitung von Tanzpädagogin Michaela Koenen-Welles mit allen Sinnen der Welt des Meeres zu nähern; aus dem Team des Familienzentrums unterstützte Erzieherin Katharina Brandt die Treffen. Um die Eltern der Kinder in das Projekt mit einzubeziehen, wurden auch zwei Eltern-Kind-Aktionen durchgeführt. „Das Betrachten von Bildern der vielen Tiere in den Tiefen der Ozeane, das Hören von Meeresgeräuschen und ein Besuch des Meeresaquariums Sea Life in Oberhausen ermöglichte es den Kindern, die Tiere des Meeres, ihr Leben im Wasser und ihre Bewegungen intensiv kennenzulernen“, berichtet Anja Vinohr, die das Abenteuerland leitet. „Durch das Tanzen, Sprechen, Beobachten, Malen, Riechen und Hören konnten sie in diese faszinierende Tierwelt eintauchen. Im Laufe der Treffen wählte jedes der Kinder ein persönliches Tier aus, dessen Bewegungen und Leben im Meer dann wiederum tänzerisch dargestellt wurde.“ Nach und nach entstand auf diese Weise ein gemeinsames Tanztheaterstück, das am Mittwoch zur großen Freude der Kinder und ihrer Eltern im Abenteuerland uraufgeführt wurde; im Anschluss fand ein gemeinsames Kaffeetrinken statt.

Stiftung unterstützte das Projekt mit 2.500 Euro

Realisiert werden konnte das Projekt nur dank einer finanziellen Förderung durch die Eheleute Dr. Hans-Joachim und Mathilde Lock-Stiftung, die 2.500 Euro für diesen Zweck gab. „Wir sind der Stiftung für ihre Unterstützung überaus dankbar“, sagt Anja Vinohr. „Unser Familienzentrum hat eine besonders hohe Verantwortung für die soziale und kulturelle Bildung der Kinder, die hier betreut und begleitet werden. Dazu zählen auch vielfältige Bewegungserfahrungen und die Gelegenheit, sich musisch auszudrücken“, erläutert die Leiterin des Familienzentrums. „Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen in unserem Stadtteil finden viele Kinder leider kaum geeignete Zugänge zu entsprechenden Möglichkeiten. Ein Projekt wie dieses ist daher ideal, um die Kinder in ihrer kulturellen Entwicklung zu unterstützen, möglichen motorischen Defiziten zu begegnen, ihre Selbstwahrnehmung zu fördern und die Konzentrationsfähigkeit zu stärken.“
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