1. Preis des DEICHMANN-Förderpreises geht nach Kupferdreh

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So sehen Sieger aus. Das Kupferdreher Kooperationsteam mit (von links): Laudator Prof. Dr. Markus Schmitz (Arbeitsagentur), Fred van Führen (Vorstandsmitglied Bürgerschaft ), Klaudia Theisz (Leiterin Josefschule), Ridda Martini (Leiter der Asylbewerberunterkunft Dilldorfschule), Sabine Behme (Lehrerin), Sandra Burchgardt (Leiterin Hinsbeckschule), Heinrich Deichman, Manuela Jobst-Rausch (Ehrenamtliche), Marion Masthoff (Ehrenamtliche),Katja Severin (Lehrerin) und Wolfgang Rüskamp (Vorsitzender BSK) (Foto: P.U.N.K.T. PR GmbH)
Essen: Bürgerschaft Kupferdreh |

Die katholische Josefschule und die städtische Hinsbeckschule erhielten heute in Düsseldorf den 1. Preis des DEICHMANN-Förderpreises für Integration in der Kategorie "schulische Präventionsmaßnahmen". Den 2. Platz belegte die Erich Kästner-Gesamtschule. Die Essener Schulen haben sich in herausragender Weise für die Integration benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagiert. Zum zehnten Jubiläum des Förderpreises überreichte der Initiator, Heinrich Deichmann, der Josef-und Hinsbeckschule für ihr Engagement ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro und der Erich Kästner-Gesamtschule in Höhe von 8.000 Euro.

Düsseldorf, 5. November 2014. Im Jahr 2013 errichteten die Josef- und die Hinsbeckschule Seiteneinsteiger-Klassen, um die Kinder der benachbarten Asylunterkunft zu unterrichten. Um den Heranwachsenden den Zugang zu weiteren Bildungsangeboten zu ermöglichen, liegt der Fokus des Unterrichtes in den Seiten-einsteiger-Klassen auf dem Erwerb der deutschen Sprache. Neben dem „Intensiv-Block Deutsch“ nehmen die Schüler auch am regulären Unterricht teil – bevorzugt an Kursen, in denen es nicht nur um Sprache geht, wie Sport und Kunst. In Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft Kupferdreh bietet das Projekt auch nach der Schule ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten.

Ob Hausaufgabenhilfe, Lesepatenschaften oder der Kreativunterricht – das Projekt gibt den benachteiligten Kindern eine Chance im Leben. „Ein Ansatz, der ganz im Sinne des Förderpreises ist und die Jury daher überzeugt hat“, begründete Heinrich Deichmann die Entscheidung, die Josef- und die Hinsbeckschule mit dem 1. Preis auszuzeichnen.

Die zweitplatzierte Erich Kästner-Gesamtschule unter-stützt Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung sowie beruflichen Orientierung. Dazu bilden seit 2008 Schüler der siebten Klasse und Erwachsene, die mitten im Berufsleben stehen, Tandems. Ziel ist es, den sozial schwachen Heranwachsenden auf diese Weise eine altersgerechte Auseinandersetzung mit ihren Fähigkeiten sowie beruflichen Chancen zu ermöglichen. Gemeinsam besuchen die Zweier-Gespanne Betriebe, engagieren sich sozial oder unternehmen etwas Besonderes. Mit Erfolg: Die Schüler gewinnen neues Selbstvertrauen und lernen besser, mit den positiven und negativen Veränderungen des Lebens umzugehen. Weiterer Pluspunkt: Ihre sozialen Kompetenzen werden gestärkt und Fähigkeiten, wie sich zu konzentrieren, geschult. Das Projekt zeigt, wie mit einfachen Mitteln eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Integration geschaffen werden kann – ein Gedanke, der ganz dem DEICHMANN-Förderpreis entspricht.

2014 feiert der DEICHMANN-Förderpreis sein zehntes Jubiläum. Ziel des Preises ist es, Projekte, die sich in herausragender Weise für Integration engagieren, ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Laut des Berichtes „Bildung in Deutschland 2014“ zeigen sich bereits bei Kindern im Alter von fünf Jahren Unterschiede im Bereich von Wortschatz- und Grammatikkompetenzen. Heranwachsende aus bildungsfernen Familien sowie mit Migrationshintergrund kommen seltener mit
Bildungsangeboten in Berührung. Dies wirkt sich negativ auf ihre weitere Laufbahn aus. Der Förderpreis belohnt Schulen, Unternehmen und Initiativen, die sich in
außergewöhnlicher Weise für diese Jugendlichen engagieren.
Die Schirmherrin des Förderpreises ist auch in diesem Jahr die TV-Moderatorin Nazan Eckes (38), für die Integration ein zentrales Thema in ihrem Leben darstellt. „Integration in Deutschland ist für mich ein Gefühl, das mir sagt: Hier bin ich zu Hause und hier will ich leben“, erklärt Nazan Eckes. (Presseinfo der Agentur P.U.N.K.T. PR GmbH)


www.buergerschaft-kupferdreh.de
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