Auszeichnung für Kooperationsprojekt von Hinsbeck-, Josefschule und Bürgerschaft Kupferdreh

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Essen: Bürgerschaft Kupferdreh |

Das Projekt „Bildung bewegt – Flüchtlinge leben
und lernen in Kupferdreh“ der städtischen Hinsbeck-
und katholische Josefschule steht im bundesweiten
Finale des DEICHMANN-Förderpreises
für Integration. In Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft
und der Asylunterkunft Kupferdreh tragen
die Schulen in herausragender Weise zur Integration
der zugezogenen Kinder ohne Deutschkenntnisse
bei. Am 5. November 2014 findet die Preisverleihung
in Düsseldorf statt, bei der auch die genaue
Platzierung bekannt gegeben wird. In jedem Fall
sind die Hinsbeck- und Josefschule in der Kategorie
„Schulische Präventivmaßnahmen“ unter den
drei Erstplatzierten. Der mit insgesamt 100.000 Euro
dotierte Förderpreis wird seit 2005 verliehen.

Heinrich Deichmann, Vorsitzender
des Verwaltungsrates von Europas größtem
Schuheinzelhändler, ist der Initiator des Deichmann-
Förderpreises. Am Finaltag verleiht er die Preise persönlich
in drei Kategorien: Die Hinsbeck- und die Josefschule
aus Essen werden in der Rubrik „Schulische
Präventivmaßnahmen“ für ihr außergewöhnliches Engagement
ausgezeichnet. Daneben werden auch Unternehmen
sowie Vereine, die Benachteiligte fördern,
geehrt. Schirmherrin des Förderpreises ist Moderatorin
Nazan Eckes (38).

Bildung als Schlüssel

Im Jahr 2013 errichteten die Josef- und die Hinsbeckschule
Seiteneinsteiger-Klassen, um die Kinder des
benachbarten Asylbewerberheims zu unterrichten. Erstes
Ziel des Unterrichtes: Deutsch lernen. Auf diese
Weise können sich die Schüler untereinander verständigen
und erhalten so den Zugang zu weiteren Angeboten.
Neben dem „Intensiv-Block Deutsch“ nehmen die
Kinder auch am normalen Unterricht teil. Bevorzugt
werden sie in Kurse eingeteilt, in denen es nicht nur um
Sprache geht, wie Sport, Kunst und Musik.
In Kooperation mit der Bürgerschaft Kupferdreh sorgt
das Projekt auch nach der Schule für ein breites Spektrum
an Bildungsmöglichkeiten. Dazu gehören Hausaufgabenhilfe,
Lesepatenschaften und der Kreativunterricht.
„Das Projekt schafft Toleranz und gibt den benachteiligten
Kindern eine Chance im Leben. Ein Ansatz,
der ganz im Sinne des Förderpreises ist und die
Jury daher überzeugt hat“, begründete das Gremium
die Entscheidung, die Schulen auszuzeichnen.
(Presseinfo der P.U.N.K.T PR GmbH, Hamburg)


www.buergerschaft-kupferdreh.de/
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