Loveparade 2010 - Der Tod bleibt ungesühnt!

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Loveparade: Anreise zur Katastrophe im Jahr 2010
Duisburg: Karl-Lehr-Straße | Wie jetzt bekannt wurde, wird eine Anklage gegen die Veranstalter und gegen die Stadt Duisburg nicht zur Hauptverhandlung zugelassen. Es ist kaum zu glauben. Zur Begründung wurde kein hinreichender Tatverdacht erkannt.

Ein aufwendiges Ermittlungsverfahren ist somit ins Leere gelaufen. Die Tatsache, dass am 24. Juli 2010 bei dem Festival 21 Menschen getötet und mehr als 600 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden, wird wohl für die Entscheidungsträger folgenlos bleiben. Der Versuch einer erneuten Anklage ist an Bedingungen, wie etwa neue Beweise geknüpft. Ob es dazu kommen wird ist derzeit fraglich.

Für die Angehörigen und Freunde der Opfer, mag sich diese Entscheidung nun anfühlen, wie eine Wiederholung der Ereignisse, die im Sommer 2010 stattgefunden hatten. Mit der Trauerarbeit abschließen zu können, scheint nun in weite Ferne gerückt zu sein. Das die "Täter" von damals, welchen Namen sie auch immer tragen und welche Funktion sie hatten - haben keine Konsequenzen zu befürchten. Es ist und bleibt nicht zu verstehen!

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Meine Bilder zeigen die Situation während der Anreise nach Duisburg und junge Menschen voller Freude auf einen schönen Tag. Sie sollen einen Eindruck vermitteln, wie es zu Beginn des Tages war. Das Material liegt nun schon fast 6 Jahre bei der Staatsanwaltschaft in Duisburg. Die lachenden Gesichter zu zeigen, ist lt. Gesetz nicht möglich. Es gibt noch ein Foto, wo ich inmitten dieser feiernden Menschen stand...und mitlachte.

Mit der aktuellen Nachricht ist mir das Lachen vergangen !!
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