Neue Denkmaltafel in Dilldorf

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Vorstellung der Denkmaltafel am Franz-Hennes-Heim. V. l.: Otto Grimm, Lieselotte Gramke, Rainer Busch (alle Bürgerschaft Kupferdreh), Heribert Piel und Britte Müller (beide GSE). (Foto: GSE)
Essen: Bürgerschaft Kupferdreh | An das erinnern, was es nicht mehr gibt, möchte die Bürgerschaft Kupfer-dreh mit ihren Denkmalpfaden. Neuerdings auch vor dem Franz-Hennes-Heim, einem Pflegeheim unter der Trägerschaft der GSE Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen.
Heimatforscher Rainer Busch von der Bürgerschaft Kupferdreh hat die beiden neuen Tafeln zusammengestellt. „Ich möchte Geschichte am Le-ben erhalten“, erklärt der Hobbyhistoriker sein Engagement. Seit etlichen Jahren schon beschäftige er sich mit der örtlichen Geschichte. Mit den Tafeln vor dem Franz-Hennes-Heim erinnert die Bürgerschaft an die „Bergwerksgesellschaft Adler mbH“, da das Gebäude des heutigen Pfle-geheims ursprünglich die Hauptverwaltung der Zeche beherbergte, die zweite Tafel erinnert an die „Die Vereinigten Steinwerke“.
Otto Grimm, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerschaft Kupferdreh, hob bei der Einweihung die Bedeutung dieses Ortes hervor: „Die örtlichen Gegebenheiten boten die Grundlage für die Industrialisierung. Hinter dem heutigen Franz-Hennes-Heim wurde früher Kohle, Stein und Tonschiefer abgebaut.“
Seit 1972 ist das Haus im Besitz der GSE und wurde seither als Pflegeheim genutzt. Heute beherbergt das Franz-Hennes-Heim etwa 80 pflege-bedürftige Menschen, seit Abschluss einer etwa dreijährigen Umbauzeit in diesem Sommer überwiegend in Einzelzimmern: „Wir haben uns bemüht den Charakter des Hauses zu erhalten“, erklärte GSE-Geschäftsführer Heribert Piel. Heimleiterin Britta Müller ergänzte: „Die Fußböden und Stuckdecken zum Beispiel konnten wir größtenteils bewahren. Und auch der Eingangsbereich ist geblieben, wie er war.“

www.buergerschaft-kupferdreh.de
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