Pressekonferenz in der Josefschule

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Nazan Eckes zu Gast in der Josefschule in Kupferdreh
Essen: Bürgerschaft Kupferdreh |

Deichmann sucht wieder Förderpreisträger

2015 sind so viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen wie noch nie. Wie die Integration der Menschen gelingen kann ist die alles beherrschende Frage. „Gerade für die jugendlichen Flüchtlinge ist es wichtig, sie schnellstmöglich in Ausbildung und Beruf zu bringen, wenn Integration gelingen soll.“, so Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deichmann SE und Initiator des Förderpreises. Voraussetzung hierfür sind die deutsche Sprache und Bildung, Bildung, Bildung. Die Deichmann-Stiftung fördert mit ihrem Preis Projekte, die sich für die Integration besonders der jungen Menschen engagieren. Auch in diesem Jahr wird die Stiftung wieder Förderpreise in einer Gesamtsumme von 100.000,-- Euro für integrative Projekte vergeben. Den Startschuss für die diesjährige Bewerbungsfrist gab in der Josef-Schule (Bewerbungsfrist bis 30. Juni 2016, Infos auf www.deichmann-foerderpreis.de denn 2014 ging der Preis nach Kupferdreh. Ulrich Effeling, Projektleiter Deichmann-Förderpreis, erinnerte sich gern an das vorbildliche Kupferdreher Modell zur Integration der Flüchtlingskinder. In Kupferdreh hatten sich nicht nur die beiden Grundschulen, Hinsbeck- und Josef-Schule, vernetzt, sondern auch die Bürgerschaft Kupferdreh, die sich vom ersten Tag an in der Flüchtlingsarbeit engagierte. In den Schulen wurde vorbildliche Bildungsarbeit geleistet. Die Kinder wurden nicht ausschließlich in Seiteneinsteigerklassen unterrichtet, sondern auch schnell in die „normalen“ Schulklassen aufgenommen und kamen in den offenen Ganztag. Die Bürgerschaft Kupferdreh sorgte dafür, dass die Kinder eine Schulerstausstattung bekamen und half nach der Schule mit Angeboten zur Hausaufgabenhilfe, zum spielerischen Erlernen der deutschen Sprache und mit Sportangeboten. Mit diesem Modellprojekt durften sich die drei Kupferdreher Institutionen zusammen mit dem Betreiber des Asylbewerberheimes in Dilldorf, der European Home Care, um den Förderpreis 2014 bewerben und bekam den ersten Preis, weil insbesondere die optimale Vernetzung und Kooperation die Jury überzeugten.
Auch RTL-Moderatorin Nazan Eckes als Schirmherrin des Deichmann-Förderpreises für Integration, war zu Gast in Kupferdreh. Eckes stellte in Ihrer Ansprache heraus, wie wichtig gelungene Integration gerade in dieser Zeit ist und spannte den Bogen zu ihren eigenen Wurzeln. Sie selbst ist Tochter türkischer Einwanderer, ihr Vater war als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, wo er sich ein komplett neues Leben aufbaute und sich in der fremden Kultur zurechtfinden musste. Als einziger von 120 Migranten aus einem Wohnheim belegte er damals neben seinem Job einen Sprachkurs, denn die anfänglichen Sprachprobleme waren die größte Hürde, die er zu meistern hatte.
Die beiden Schulleiterinnen Sandra Burchgardt (Hinsbeckschule) und Klaudia Theisz (Josefschule) erläuterten in Rahmen der PK ihre Arbeit mit den Flüchtlingskindern und die Kooperation mit der Bürgerschaft Kupferdreh. Dabei wies Klaudia Theisz daraufhin, wie positiv die Stimmung diesbezüglich in den Schulen mit und bedankte sich für die Hilfsbereitschaft der Eltern.
Beim anschließenden Fototermin mit Nazan Eckes und den Kindern merkte man nicht nur den Kindern, sondern auch der RTL-Moderatorin an, wieviel Spaß sie dabei hatten.


www.buergerschaft-kupferdreh.de
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