The Show will go on! - Vogelheimer und Altenessener Schüler tanzen im Aalto Theater

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Bei Queeny wechseln sich gefühlvolle Tanzeinlagen der Aalto-Balletttänzer mit großen Massenszenen mit fast allen der 130 beteiligten Schüler ab. (Foto: Fotos: Debus-Gohl)
 
„We will rock you!“, tönt es aus den Lautsprechern und die Tänzer zeigen an, wenn sie meinen: das Publikum. (Foto: Fotos: Debus-Gohl)

Schon seit Monaten laufen die Vorbereitungen für das Education-Projekt „Queeny“ - eine Ballettaufführung angelehnt an das Stück „Tanzhommage an Queen“, das seit sechs Jahren erfolgreich am Aalto Theaters aufgeführt wird.

Die monatelangen Proben in den Schulen sind vorbei, es wird ernst. An dem Projekt beteiligt sind Schüler von fünf Essener Schulen, die bei der Aufführung von Schülern des Fachbereichs Tanz des Gymnasiums in Werden und einigen der Tänzer aus der „Tanzhommage an Queen“ unterstützt werden.

In dieser Woche trafen sich alle Beteiligten zu den ersten und einzigen drei gemeinsamen Proben im Aalto Theater, wo das Stück „Queeny“ am morgigen Sonntag, 24. Mai, Premiere feiert. Mit dabei, die Schüler der Großbruchschule in Altenessen und der Stadthafenschule in Vogelheim, die der Nord AnzeigerR schon bei einem Training besucht und darüber berichtet hat.

Auf der Probebühne im Aalto Theater fügt sich nun alles zusammen. Die Bewegungsabläufe, die in den vergangenen Wochen so fleißig geübt wurden, kommen zum Einsatz. Die Gruppenverbände aus Schülern der fünf teilnehmenden Schulen, die bis jetzt je Schule für sich alleine zur Musik von Queen probten, treffen aufeinander und vermischen sich mit den Tanzschülern aus Werden und den Tänzern der Aalto-Ballettcompagnie. Die Probebühne hat die gleichen Dimensionen wie die echte Bühne im Aalto Theater. Mobile Stellwände markieren die Positionen der Auf- & Abgänge der Theaterbühne. Hier im Aalto Theater zu sein, das ist schon etwas ganz anderes als in der vertrauten Turnhalle zu üben. Doch nicht alles ist fremd. Den Kindern aus den Proben wohl bekannt sind Nour Eldesouki und Marina Dzhigauri vom Aalto Theater, beide übernahmen die Trainerrolle in den Schulen, sowie Ben Van Cauwenbergh, Ballettintendant am Aalto Theater und Verantwortlicher für das Projekt „Queeny“.

Gänsehautmoment


„Nur die letzten zwei Tage zusammen zu proben, das ist nicht viel Zeit“, bekannte Ben Van Cauwenbergh bei den Proben in der Stadthafenschule vor einigen Wochen. Nun ruft er den Kindern, die gerade die Verabschiedung vom Publikum üben, zu: „Ich brauche etwas mehr Stolz von euch! Es ist ein ganzes Haus, was für euch applaudiert!“ und wirkt dabei sehr zufrieden. „Für mich ist das Wichtigste, was ich jetzt schon erreicht habe: Ich sehe glückliche Gesichter. Die gestrige Probe war ein einziger Gänsehautmoment! Diese Begeisterung für den Tanz und die Umgebung und der gegenseitige Respekt“, schwärmt der Ballettintendant.
Und tatsächlich ist die Stimmung auf der Probebühne im Theater eine ganz andere als bei den Proben in den Schulen. Obwohl hier 130 Schüler aufeinandertreffen herrscht eine respektvolle Stille und die Schüler, die gerade nicht Teil der Performance sind, sitzen ganz ruhig mit wachen Augen am Rand des Geschehens und schauen begeistert zu. Das lauteste Geräusch ist, neben der Musik von der Gruppe Queen, das Klatschen der Lehrer, wenn ihre Schützlinge die Probebühne, ganz im Sinne der Stilrichtung der Musik, gerockt haben.

„Es wurde Zeit, dass wir aus der Turnhalle raus kamen“, glaubt Stephanie Stiffel von der Großenbruchschule in Altenessen. Auch sie hat die Veränderungen bemerkt: „Die Reaktion der Schüler ist einfach nur Begeisterung. Sie sind wieder aufgeregt, wie am ersten Tag.“ Einem kommt eine ganz besondere Aufgabe zu. Mahmoud darf Ben van Cauwenbergh am Ende des Stücks auf die Bühne führen.
Und auch Susanne Glunz-Paß von der Stadthafenschule ist ganz begeistert. Für die Proben und die anstehende Premiere hat sie spontan nur ein Wort parat: „Klasse!“, schwärmt sie und fügt dann hinzu: „Die Stadthafenschule ist Queeny. Ach, was sage ich: ganz Vogelheim ist Queeny!“

Vielleicht waren es die Vogelheimer, die dafür gesorgt haben, dass es für die Premiere des Stücks kaum mehr Karten gibt, aber am 2. und 12. Juni gibt es ja zum Glück zwei weitere Vorstellungen.

Tickets gibt es auf der Internetpräsenz www.aalto-ballett-theater.de.
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