Unzählige Kirchen in Essen müssen in den nächsten Jahren aufgegeben werden

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Profanierung, dieses Wort werden wir in der nächsten Zeit bzgl. Kirchengebäuden noch oft hören. Darunter versteht man eine letzte heilige Messe in einem Gotteshaus, danach wird eine Kirche außer Dienst genommen und ist im Anschluss dann nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Als Entweihung kann man dies ebenso formulieren. Immer ein sehr schwerer Einschnitt für Bürger und es wird bald noch schlimmer kommen.

Da es kein Geheimnis ist, dass immer mehr Leute aus der Kirche austreten und man viele Gläubige im Bistum Essen und auch in ganz Nordrhein-Westfalen verliert, steigen nebenher natürlich auch die Kosten für den Erhalt von Kirchen. Bis Dezember 2017, spätestens 2018 wird in Stein gemeißelt sein, welche Gotteshäuser profaniert und aufgegeben werden sollen. Diese Entscheidungen wird der Bischof am Ende persönlich unterschreiben, wenn es keine gravierenden Einwände in den jeweiligen Einzelfällen gibt.

Um das alles zusammenzufassen: Es werden tiefe Einschnitte auf die Essener Bürger zukommen, gegen die man sich nicht wehren kann. Jetzt sollte man die Zeit nutzen, die wir Katholiken noch mit den Kirchengebäuden haben, um das Beste daraus zu machen. So schwer das auch ist...
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