Burgaltendorf/Frillendorf: Rind büxte auf dem Weg zum Schlachter aus

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Eine für Großstädter ungewöhnliche Einsatzlage hatten Feuerwehrleute und Polizisten am Dienstagabend, 2. Dezember, gegen 19 Uhr in Frillendorf zu bewältigen.

Ein Landwirt aus Burgaltendorf war mit zwei Rindern unterwegs zum Essener Schlachthof. Er hatte die etwa zwei Jahre alten Tiere in einem Pferdeanhänger verladen und mit Stricken gesichert.
Als er im Schlachthof ankam, traute er seinen Augen nicht: Eines der beiden Rindviecher hatte sich durch die Schlupftür des Pferdetransporters aus dem Staub gemacht. „Möglich, dass die beiden sich unterwegs gekeilt haben, so ohne weiteres springt die Tür nämlich nicht auf“, gab der Landwirt zu Protokoll. Zwischenzeitlich hatte ein Autofahrer das Tier auf der Frillendorfer Straße in Höhe der Burggrafenstraße entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.
Rasch war auch die Polizei vor Ort und gemeinsam trieb man das Tier in Richtung Elisenpark, weg von der stark befahrenen Frillendorfer Straße. Etwa 400 Kilogramm Lebendgewicht stellen nämlich eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Autofahrer, Passanten und natürlich auch die Einsatzkräfte dar.

Zwischenzeitlich war der Landwirt mit seinem Pferdeanhänger eingetroffen, seine Gattin unterstütze die Hatz nach Kräften, das Rind ließ sich in die Enge treiben, beruhigen und mit einem Strick sichern. Als es endlich wieder im Hänger stand, war klar: Niemand wurde verletzt, lediglich an einem Streifenwagen gab es leichte Kollateralschäden.
Ende gut? Nicht ganz, denn der Abend endete für das entlaufene Rind dann doch wie vorgesehen - auf dem Schlachthof.

Vor ziemlich genau 21 Jahren gab es übrigens eine fast identische Einsatzsituation, damals mit einem Bullen. Der musste während seiner Flucht, auf gesichertem Gelände, vor Ort erlegt werden.
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2 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 03.12.2014 | 11:27  
Melanie Stan aus Essen-Ruhr | 03.12.2014 | 14:20  
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