Deichmann-Förderpreis: 1. Platz für Josef- und Hinsbeckschule!

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So sehen Sieger aus! Das Kupferdreher Kooperationsteam mit (v.l.) Laudator Prof. Dr. Markus  Schmitz (Arbeitsagentur), Fred van Führen (Vorstandsmitglied Bürgerschaft K'dreh), Klaudia Theisz (Leiterin Josefschule), Ridda Martini (Leiter Asylbewerberunterkunft Dilldorf), Sabine Behle (Lehrerin), Sandra Burchgardt (Leiterin Hinsbeckschule), Manuela Jobst-Rausch (Ehrenamtliche), Marion Masthoff (Ehrenamtliche), Katja Severin (Lehrerin) u. Wolfgang Rüskamp (Vors. Bürgerschaft Kupferdreh). Foto: Deichmann

Herzlichen Glückwunsch für vorbildliche Integration: Beim Deichmann-Förderpreis belegt das gemeinsame Projekt „Bildung bewegt - Flüchtlinge leben und lernen in Kupferdreh“ der katholischen Josef- und der städtischen Hinsbeckschule in Kupferdreh den 1. Platz!

Im Jahr 2013 errichteten die Josef- und die Hinsbeckschule Seiteneinsteiger-Klassen, um die Kinder der benachbarten Dilldorfer Asylunterkunft zu unterrichten. Um den Heranwachsenden den Zugang zu weiteren Bildungsangeboten zu ermöglichen, liegt der Fokus des Unterrichtes in den Seiteneinsteiger-Klassen auf dem Erwerb der deutschen Sprache. Neben dem „Intensiv-Block Deutsch“ nehmen die Schüler auch am regulären Unterricht teil - bevorzugt an Kursen, in denen es nicht nur um Sprache geht, wie Sport und Kunst.

Kooperation mit der Bürgerschaft Kupferdreh


In Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft Kupferdreh bietet das Projekt auch nach der Schule ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten. Ob Hausaufgabenhilfe, Lesepatenschaften oder der Kreativunterricht - das Projekt gibt den benachteiligten Kindern eine Chance im Leben. „Ein Ansatz, der ganz im Sinne des Förderpreises ist und die Jury daher überzeugt hat“, begründete Heinrich Deichmann die Entscheidung, die Josef- und die Hinsbeckschule mit dem 1. Preis auszuzeichnen.

Prämiert wurden insgesamt zehn Projekte mit Preisgeldern von zusammen genommen 100.000 Euro. Die Gewinnerprojekte zeigen, was man für benachteiligte junge Menschen in der Gesellschaft erreichen kann - was gelingen kann, wenn Menschen sich engagieren. Bei der Preisverleihung in Düsseldorf schwärmte der Initiator Heinrich Deichmann von dem Engagement in Schulen, Vereinen und Wirtschaft: „Die Preisträger gehen als nachahmenswerte Beispiele voran. Sie zeigen, dass es häufig nicht viel benötigt, um jungen Menschen bei der Integration zu helfen. Hemmnisse, egal ob Behinderungen oder fehlende Sprachkenntnisse, dürfen den Zugang zum Arbeits- und Gesellschaftsleben nicht verwehren. Es muss das Ziel unserer Gesellschaft sein, diese früh zu erkennen und den Randgruppen beiseite zu stehen.“
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Petra Hinz aus Essen-Süd | 05.11.2014 | 15:48  
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