Empfang für die Kupferdreher Projektbeteiligten

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Smalltalk zwischen Asylbewerbern und Ehrenamtlichen im Rahmen des Empfanges der Bürgerschaft Kupferdreh.
 
von links: Ulrich Effeling (Deichmann-Stiftung), Susanna Deichmann, Prof. Dr. Jürgen Gramke (Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerschaft), Lieselotte Gramke, Dr. Helmut Förster (Kuratorium).
Essen: Bürgerschaft Kupferdreh | Die Deichmann-Gruppe mit ihrem Verwaltungsratsvorsitzenden Heinrich Deichmann zeichnet sich durch ein großes soziales Engagement im In- und Ausland auf. Die Deichmann-Stiftung zeichnet seit 2005 mit ihrem Förderpreis auch Projekte in Deutschland aus, die einen integrativen Charakter aufweisen.
Das Projekt „Bildung bewegt – Flüchtlinge leben und lernen in Kupferdreh“ der städtischen Hinsbeck-, der katholischen Josefschule und der Bürgerschaft Kupferdreh hat den ersten Preis des DEICHMANN-Förderpreises für Integration, Kategorie "schulische Prävention" bekommen. Da nicht alle am Projekt Beteiligten bei der Siegerehrung in Düsseldorf dabei sein konnten ließ es sich die Bürgerschaft Kupferdreh nicht nehmen, alle zu einem Empfang einzuladen. Daher haben sich die Kollegien der beiden Schulen, Vorstand und Kuratorium der Bürgerschaft, die Leitung des Asylbewerberheimes und die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zusammengefunden, um die Auszeichnung der Deichmann-Stiftung gemeinsam zu feiern. Natürlich durfte dabei auch eine Abordnung der Asylbewerber nicht fehlen, denn ohne sie wäre es ja nie zu der Auszeichnung des Projektes gekommen. Besonders freute sich der Vorstand der Bürgerschaft auch darüber, dass es sich Susanna Deichmann nicht nehmen ließ, bei der Ehrung der am Projekt Beteiligten dabei zu sein. Da der Empfang am Nikolausabend stattfand, hatte sie den Kindern aus dem Asylbewerberheim einen großen Korb voll Naschwerk mitgebracht. Ulrich Effeling, Leiter des Projektes „Förderpreis“ bei der Deichmann-Stiftung, ging in seiner Ansprache noch einmal auf das tolle Engagement der Projektbeteiligten ein, mit dem sie daran arbeiten, den Kindern die für die Schule notwendige Sprachkompetenz vermitteln und somit einen wesentlichen Beitrag zur Integration leisten. Sandra Burchgardt, Leiterin der Hinsbeckschule, beschrieb mit bewegenden Worten, wie die Integration der Asylbewerber rein praktisch funktioniert. Dabei geht es nicht nur um die Kinder, die schnell sehr gut die deutsche Sprache erlernen, sondern auch um die Eltern der Flüchtlingskinder, die sich in der Schule engagieren. Sie helfen zum Beispiel beim Vorbereiten der Mahlzeiten oder backen mit allen Kindern gemeinsam Plätzchen. Auch wenn der Geldpreis der Deichmannstiftung sehr hilfreich für die Integrationsarbeit ist, ist den vielen Ehrenamtlichen die Anerkennung ihres Engagements viel wichtiger. Dies ist nämlich keineswegs selbstverständlich. Oft müssen sie sich Fragen anhören wie „Warum machst Du das eigentlich? Du bekommst doch gar nichts dafür!“ Allein diese Sichtweise ist völlig falsch. Sie machen das nicht, um etwas zu bekommen, sondern um etwas zu geben. Wer einmal sieht, wie herzlich die Kinder der Asylbewerber die Ehrenamtlichen und auch die Lehrerinnen begrüßen, der sollte verstehen, was den Lohn dieser Leute darstellt. So gibt es zwischen den Asylbewerbern und denen, die an dem Projekt mitarbeiten, inzwischen teilweise ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Auch deshalb durfte an dieser Stelle auch einmal gefeiert werden.
www.buergerschaft-kupferdreh.de
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