Heisingen: 60 Tauben starben bei Wohnungsbrand - Menschen blieben unverletzt

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Foto: Mike Filzen
Essen: Heisingen |

Am Ostersonntag, 27. März, kurz nach 18 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Essen ein Notruf aus der Straße Dickebank in Heisingen. In einem Reihenhaus wurde ein Brand gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte in der schmalen Wohnstraße schlugen die Flammen aus sämtlichen Türen und Fenstern des Erdgeschosses und dichter Rauch drang aus dem Obergeschoss und dem Dach. Angehörige der Wohnungsinhaberin konnten nicht ausschließen, dass die Eigentümerin sich noch im Haus befand.
Sicher war aber, dass sich eine große Anzahl Tiere im Haus aufhielt. Die Brandausbreitung ins obere Geschoss konnte verhindert werden. Ebenso wurde eine Brandausweitung auf die benachbarten Häuser verhindert.

22 Tauben und ein Hund gerettet


Wärme und Rauch richteten im Haus großen Schaden an. Nach einiger Zeit konnte die vermisste Eigentümerin telefonisch erreicht werden. Damit war klar, dass glücklicherweise keine Personen zu Schaden gekommen sind. 22 Tauben sowie ein Hund konnten aus dem Keller lebend gerettet werden und wurden dem Tierheim zugeführt. Für eine große Anzahl weiterer Tauben im Erdgeschoss und im Spitzboden kam leider jede Hilfe zu spät. Nachdem im Brandhaus sowie in den beiden benachbarten Häusern keine Schadstoffe mehr nachgewiesen werden konnten, durften die Nachbarn wieder in ihr Heim zurück. Das Brandhaus ist aufgrund der Schäden durch das Feuer unbewohnbar. Die Kripo ermittelt die Brandursache.
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