Kupferdreher Theologe Manfred Rompf wird 80

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Der Theologe und Meditationslehrer Manfred Rompf wird am Freitag 80 Jahre alt. Foto: privat

Am Freitag, 5. August, vollendet der evangelische Pfarrer, Autor und Meditationslehrer Manfred Rompf aus Kupferdreh sein achtzigstes Lebensjahr. Ende des Monats würdigt eine Festveranstaltung das langjährige Engagement des Theologen, der vor vier Jahren eine eigene „Schule der Kontemplation Gottes Gegenwart“ gründete und regelmäßig Workshops und Seminare in der evangelischen Erwachsenenbildung leitet.

Über dreißig Jahre lang, bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1999, war Manfred Rompf Gemeindepfarrer in Kupferdreh, zuvor war er Jugendpfarrer und Vorsitzender des Jugendausschusses im Evangelischen Stadtkirchenverband Essen.
Weit über die Stadt hinaus, nicht nur in kirchlichen Kreisen, ist der Theologe vor allem durch sein Eintreten für die Lehre der christlichen Mystik und zeitgenössische Formen der Spiritualität bekannt – Themen, die ihn nunmehr seit über vierzig Jahren auf seinem Lebensweg begleiten. Wurde auf seine Überzeugungen und die seiner Mitstreiter anfangs auch mit Misstrauen und Skepsis reagiert, so sind Meditation und Kontemplation heute bereits vielfach als bereichernde Formen, den Glauben im Alltag zu leben und Gott näher zu kommen, anerkannt. Viele seiner langjährigen Kursteilnehmer schätzen Manfred Rompf als einen spirituellen Begleiter.

Grundlage seiner Seminare sind vor allem die Botschaften des Alten und Neuen Testamentes, besonders im Hinblick auf ihre Beiträge zur Gottesschau, zur Lebensschule und zur Verkündigung des Reiches Gottes. Bis heute wurden sie von christlichen Mystikern vielfach gedeutet. Das kontemplative Gebet, das Manfred Rompf selbst ausführt und unterrichtet, wird fast immer schweigend und im Sitzen ausgeübt und folgt Methoden, die es im Zen-Buddhismus ähnlich gibt. Doch es wäre ganz falsch, diese Übungen als „reine Innerlichkeit“ abzutun: Diejenigen, die sie praktizieren, sollen dadurch Kraft gewinnen, sich ihren Nächsten liebevoll zuzuwenden und ihnen mit Barmherzigkeit zu begegnen.

Festveranstaltung am 28. August im "Haus am Turm"


Die Festveranstaltung am Sonntag, 28. August, findet in der Tagungs- und Bildungsstätte Haus am Turm in Werden statt und dauert von 9.30 bis 17 Uhr.
Zu Beginn spricht Manfred Rompf über „die Bedeutung von Meditation und Kontemplation für ein spirituelles Leben.“ Den musikalischen Rahmen gestalten Regina Poppels (Viola), Nils Reinders (Klarinette) und Sophia Neuroth (Klavier). Es folgen eine geleitete Meditation, meditative Tänze mit Frank Ungerath, ein meditatives Herzensgebet mit Hans-Joachim Welz, Sitzen in der Stille und eine Einführung in das spirituelle Handauflegen (Pfarrerin em. Giselheid Bahrenberg).

Mit einer „Feier des Lebens“ klingt die Veranstaltung aus – und natürlich gibt es die Gelegenheit, Bilder und Erinnerungen aus dem Leben von Manfred Rompf anzuschauen. Zu allen Teilen der Veranstaltung sind Interessierte willkommen. Über seine Angebote, den Ablauf der Festveranstaltung und die Möglichkeit der Anmeldung informiert Manfred Rompf auf seiner Internetseite manfredrompf.de. Auf Einführungstage und Seminare zur christlichen Meditation weist auch die evangelische Erwachsenenbildung auf der Seite ev-bildungswerk-essen.de hin.
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