Schwelbrand in Übergangswohnheim

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In einem Übergangswohnheim für Asylbewerber in Essen-Burgaltendorf
ist am Dienstag Nachmittag aus noch unbekannter Ursache ein
Schwelbrand entstanden. Das teilt die Feuerwehr mit.

Der Wohnraum eines der Apartments brannte vollständig aus. Bewohner hatten die rußgeschwärzten Fenster des im Erdgeschoss liegenden Apartments und Brandrauch bemerkt. Sie informierten sofort die anwesende Betreuerin, die telefonisch einen Notruf absetzte. Anschließend alarmierte die Betreuerin alle Bewohner des Hauses und sorgte dafür, dass die Menschen ihre Wohnungen
verließen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Haus bereits vollständig geräumt, etwa 50 Personen hielten sich im Freien auf. Ein Trupp löschte den Brand und durchsuchte dabei die Zimmer nach Personen, wurde jedoch nicht fündig. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten zeitgleich routinemäßig alle anderen Wohneinheiten, auch hier hielt sich niemand mehr auf. Nach abschließender Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera, Belüftungsmaßnahmen und
Schadstoffmessungen rückten die letzten Kräfte nach einer guten
Stunde wieder ab. Bis auf das ausgebrannte Apartment sind alle
anderen Wohneinheiten ohne Beeinträchtigung nutzbar. Der Bewohner der
ausgebrannten Wohnung wird in einer anderen Unterkunft untergebracht.
Verletzt wurde niemand, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur
Brandursache aufgenommen.

Das südlich der Ruhr im Stadtteil Burgaltendorf liegende Objekt
besteht aus insgesamt drei zweigeschossigen Häusern und bietet Platz
für rund 150 Menschen. Es wurde vor mehr als 20 Jahren von der Stadt
gebaut und wird von der Diakonie geführt. Zusätzlich ist rund um die
Uhr ein Sicherheitsdienst vor Ort
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