Überruhr: Tod des 36-Jährigen wirft Fragen auf - Polizeieinsatz wird überprüft

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Der am 7. Juni in Überruhr aufgefundene unbekleidete Mann (36), der am 11. Juni verstorben ist, wurde am Montag, 15. Juni, gerichtsmedizinisch untersucht. Das vorläufige Obduktionsergebnis veranlasst die Polizei nun zu weiteren Ermittlungen.

Am frühen Morgen des 7. Juni hatten Polizeibeamte den psychisch auffälligen Mann mit Handfesseln fixieren müssen. Er hatte sich unbekleidet fortwährend immer wieder auf die Straße geworfen und dabei verletzt. Als seine Atmung aussetzte, veranlassten die Beamten eine sofortige Reanimation durch die bereits anwesenden Rettungskräfte (lokalkompass.de berichtete). Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis sind eine Lungenentzündung und ein Hirnödem ursächlich für das Versterben des Mannes.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch das Einschreiten der Polizisten hierfür mitursächlich gewesen sein könnte, führen die Staatsanwaltschaft und die Polizei weitere Ermittlungen durch.

Verfahren an die Polizei Düsseldorf übergeben


Aus Neutralitätsgründen hat die Polizei Essen das Verfahren an das Polizeipräsidium Düsseldorf übergeben.
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