Verfolgungsjagd von Überruhr bis auf Hattinger Gebiet

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Ein Flüchtiger konnte festgenommen werden, ein weiterer entkam. Foto: Alexandros Ahmet

Ausgerechnet vor einem Streifenwagen der Polizei fuhr Dienstagabend, 15. Dezember, um 19.45 Uhr ein voll besetzter Fiat bei „Rot“ von der Wuppertaler Straße auf die Konrad-Adenauer-Brücke auf. Als die Beamten den Fahrer anhalten wollten, gab dieser Vollgas und raste in Richtung Überruhr.

Die Streife nahm die Verfolgung auf, hielt aber lediglich Sichtkontakt. Gleichzeitig wurde ein Hubschrauber angefordert, der die Fahndung aus der Luft unterstützte. Die halsbrecherische Fahrt ging kreuz und quer durch Überruhr, teilweise bis auf Hattinger Gebiet.
Das besonnene Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer verhinderte mehrfach, dass es zu Unfällen kam. Am Haverkamp endete die Flucht des 30-jährigen Fahrers, der selbst angab, keinen Führerschein zu besitzen. Auch die Eigentumsverhältnisse des Fiat konnte er nicht belegen.

Zwei Männer flüchteten ins Gebüsch


Im Fahrzeug saßen noch seine 29-jährige Ehefrau und der fünfjährige Sohn. Zwei Männer waren bei einem kurzen Zwischenstopp aus dem Auto gesprungen und hatten sich in die Büsche geschlagen. Dies war jedoch den Augen der Hubschrauberbesatzung nicht entgangen. So konnten Beamte der ebenfalls eingesetzten Bereitschaftspolizei trotz Dunkelheit einen der beiden Flüchtigen zielgerichtet suchen und stellen.
Der 28-Jährige hatte unmittelbar vor der Festnahme noch sein Portemonnaie weggeworfen. Er wusste warum: Darin befanden sich nicht nur zwei „Bobbels“ (vermutlich Rauschgift), sondern auch seine Personalpapiere, anhand derer die Beamten schnell erkannten, dass der Mann bereits mit Haftbefehl gesucht wurde. Er ging in Haft.
Der zweite Flüchtige konnte entkommen. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.
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