Den Bürgern eng verbunden

Am 14. Mai tritt Dirk Vogt für die CDU bei der Landtagswahl an. (Foto: privat)
 
CDU-Landtagskandidat Dirk Vogt stellte sich gemeinsam mit Fabian Schrumpf (CDU) auf dem „heißen Stuhl“ Fragen der Bürger zur Landtagswahl (v.l.): CDU-Ratsherr Dirk Kalweit, Dirk Vogt, Marc Hubbert (CDU Kupferdreh/Byfang), CDU-Landtagskandidat Fabian Schrumpf und Jochen Becker bestritten in den Räumen der HBK in Kupferdreh einen aufschlussreichen politischen Abend. (Foto: Sven Vogt)

CDU-Landtagskandidat Dirk Vogt fordert u.a. die Einführung der Schuldenbremse

Dirk Vogt ist Landtagskandidat der CDU für den Essener Ost-Wahlkreis 66 mit den Essener Stadteilen Burgaltendorf, Byfang, Eiberg, Freisenbruch, Frillendorf, Horst, Huttrop, Katernberg, Kray, Leithe, Schonnebeck, Stoppenberg und Steele. Wahlkreistechnisch ist die Ruhrhalbinsel zweigeteilt, Burgaltendorf und Byfang wurden vor gut zwei Jahren in einem Neuzuschnitt dem Wahlkreis 66 Essen II zugeordnet und stimmen nun gemeinsam mit den Stadtteilen im Nordosten ab - von Zollverein bis Burgruine

Für die CDU tritt am 14. Mai Dirk Vogt als Kandidat für den Landtag an, gebürtig und aufgewachsen in Steele, dem Herzen im Essener Osten. Die letzten Jahre gestaltete er als stellvertretender Bezirksbürgermeister im Stadtbezirk VII aktiv das kommunale Geschehen. Mit seiner Frau und den beiden Kindern lebt er in Freisenbruch. „Ich habe mich schon immer für Politik interessiert, in der Kommunalpolitik engagiert war ich dann nach dem Abitur 1983 am Carl-HumannGymnasium in Steele. Meine Eltern haben mich diesbezüglich allerdings nicht geprägt und auch meine Kinder sind da bisher nicht in meine Fußstapfen getreten“, erzählt er. Sohn und Tochter haben da eher sportliche Interessen, bestreiten große Kanupolo-Turniere in Deutschland. Da ist dann auch die ganze Familie da, wie auch jetzt an den Ständen der CDU, wenn der Vater mitten im Wahlkampf steckt. Sohn Sven Vogt fotografiert und verzichtet, wie neulich bei der Veranstaltung „Der heiße Stuhl“ auf das Topspiel des BVB gegen den FC Bayern. Auf dem „heißem Stuhl“ hatte Vogt neben seinem ParteifreundFabian Schrumpf Platz genommen, CDU-Ratsherr Dirk Kalweit moderierte kurzweilig und spannend. Beide Kandidaten äußerten sich prägnant und klar zu den großen Themen der Landespolitik Bildung, innere Sicherheit und Finanzen. Als gelernter Bankkaufmann und Verantwortlicher für die Betreuung mittelständischer Betriebe bei der Sparkasse Essen sowie als Finanzsprecher im Rat fordert Vogt dringend die Einführung einer Schuldenbremse in der Landesverfassung und eine strukturierte und vorausschauende Verausgabung von Investitionsmitteln des Bundes. „Die Pläne für Brücken- und Straßenbau müssen parat liegen, sonst fließen diese Gelder in die Kassen der Bundesländer, die die ausgearbeiteten Projekte direkt auf den Tisch legen können.“ Des Weiteren müsse eine vernünftige Vergabepraxis bei Bauaufträgen angestrebt werden. Kommunalpolitisches Paradebeispiel:
das Dauerärgernis der Fußgängerbrücke Richtung Kaiser-Otto-Platz in Steele. Die Dauerbaustelle mit Dauerpannen ist dem öffentlichen Auftragsvergabeverfahren, wonach immer der billigste Anbieter zum Zug kommt, zu „verdanken“. Die Erholung der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt in NRW sowie finanzielle Entlastung für Firmen stehen für Dirk Vogt ganz oben auf der Liste der Ziele für sein politisches Handeln im Landtag. Große Arbeitgeber dürften nicht, wie in jüngster Vergangenheit, in benachbarte Bundesländer abwandern und Gewerbesteuer sowie Arbeitsplätze mitnehmen, weil sie an der Erweiterung gehindert würden. „Im Landtag werde ich mich bildungspolitisch vor allem für die Einstellung neuer Lehrer einsetzen“, führt er seine Pläne für den Landtag aus. „Der erhebliche Unterrichtsausfall in NRW ist nicht hinzunehmen. Dieser bewirkt einen deutlichen Qualitätsverlust der schulischen Bildung im Bundesvergleich. Und auch das Abitur sollte breiter aufgestellt werden, Fächer wie Deutsch und Geschichte wieder an Bedeutung gewinnen.“ Grundsätzlich befürworte er Inklusion, jedoch sollten die Rahmenbedingungen geeignet und Fachpersonal entsprechend vorhanden sein. Bereits vorhandene Schulgebäude mit der nötigen Ausstattung sollten weiterhin genutzt werden. Nicht zuletzt, sondern an vorderster Stelle, steht für Dirk Vogt eine deutliche Verbesserung der inneren Sicherheit in NordrheinWestfalen: „Ich setze mich dafür ein, Verbrechensbekämpfung in den Städten, aber auch über Ländergrenzen hinweg konsequent zu optimieren. Dafür brauchen wir dringend mehr Polizeikräfte. Der Polizeiberuf muss attraktiver werden und das bestehende Personal zur Entlastung durch externe Verwaltungskräfte und Computerspezialisten ergänzt werden.“ Auch wenn Vogt in den Landtag gewählt wird, wird er der Bürgerschaft Steele als engagierter Unterstützer erhalten bleiben. „Im Herzen bleibe ich immer auch Kommunalpolitiker, dort liegen meine Wurzeln und ich bin den Bürgern eng verbunden“, bekennt Vogt, der sich unermüdlich für seinen Stadtteil einsetzt, an Aktionen wie dem PicoBello-SauberZauber teilnimmt und beispielsweise das Kulturforum mit VHS unterstützt.

Politischer Werdegang:

1983 Abitur am Carl-Humann-Gymnasium in Steele Seit 1985 Mitglied der CDU 1994 bis 2014 Bezirksvertreter BV VII, davon 2009 bis 2014 stellvertretender
Bezirksbürgermeister Seit Mai 2014 Ratsherr für Steele Finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen
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