Arachnophobie vor der Kinderstube?

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Junge Gartenkreuzspinnen (Araneus diadematus)
Es gibt zahllose Menschen, bei denen schon der Gedanke an eine Spinne, Ängste auslöst. Unsere heimische Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) dürfte wohl den größten Bekanntheitsgrad haben. Sie gehört zu den echten Radnetzspinnen und hat aktuell für jene, die mit scharfen Auge durch die Natur gehen, einen Blick in die Kinderstube geöffnet.

Es besteht allerdings kein Grund in Panik zu verfallen. Der Biss einer Gartenkreuzspinne mag etwas unangenehm sein, aber er macht keinen Arztbesuch erforderlich. Je dicker die Haut, an der die Spinne beißt, je weniger merkt man davon. Von einer Vernichtung dieser Spinnen sollte man dringend absehen, denn es handelt sich hier um wertvolle Nützlinge, die einige ungeliebte Insekten (wie zum Beispiel Mücken) in ihren Netzen fängt und vertilgt.

Trifft man ein Exemplar in der Wohnung an, so nimmt man einfach nur ein Glas, fängt die Spinne darin, schiebt ein Blatt Papier unter die Glasöffnung und kann so den "Gast" in die Freiheit tragen. Die jungen Exemplare auf dem Bild überwintern und werden erst im nächsten Jahr geschlechtsreif. Die "Mutter" der abgebildeten Exemplare hatte die Eier im vergangenen Jahr abgelegt und ist danach gestorben.

Die Nachkommenschaft ist aber, wie man sehen kann, gesichert.
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