Wie war der Winter im Ruhrtal?

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Der Winter existierte in diesem Jahr nur auf Archivfotos (2009). Foto: czepluchbild
Während die Autofahrer überwiegend zufrieden waren, kamen die "echten" Winterfans nicht auf ihre Kosten. Der meteorologische Winter (1.12.2015 bis 29.2.2016) begann recht mild und im Dezember wurden sogar Werte von deutlich über 10° Celsius festgestellt. Am 7. und am 17.12.2015 kam es jeweils zu einem Maximalwert von + 15,4°C. Es fielen 91 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel.

Im Januar 2016 gab es dann tatsächlich Schnee. Am 17.1.2016 fielen stolze 0,3cm auf den Boden und am 20.1.2016 nochmal 0,1cm. Der Schneeschieber konnte im Keller bleiben. Wegpusten hatte gereicht. 7 Frostnächte in Folge mit einem Spitzenwert von - 11,1°C waren dann doch ungemütlich, erinnerten aber daran, dass man ja noch Winter hat. Der Niederschlag erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat auf 110 Liter pro Quadratmeter.

Im Februar gab es dann auch immer wieder einmal Frostnächte, die aber moderat ausgefallen waren. Am 6.2.2016 wurde ein zweistelliger Temperaturwert von + 13,5°C ermittelt. Schneefälle waren wieder Fehlanzeige, dafür gab es Graupelschauer und kurze "Gewitterchen". Die Niederschlagssumme steigerte sich im Vergleich zu den vorangegangenen Wintermonaten auf 118 Liter Regen pro Quadratmeter.

Die Durchschnittstemperatur des Winters 2015/2016 war mit +7,9° Celsius genau 4,4° wärmer als im Vorjahresvergleich. Winter geht irgendwie anders!


Hinweis: Bei den oben genannten Daten handelt es sich nicht um verbindliche/amtliche Informationen, sondern um Feststellungen von einer privaten Station!
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