CDU Kupferdreh/Byfang möchte RASER ausbremsen

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Die CDU Kupferdreh/Byfang fordert die Aufstellung von `Digitalen-Geschwindigkeits-Displays` an besonders gefährdeten und belasteten Straßen in Byfang, Dilldorf und Kupferdreh. Im Fokus möglicher Standortfragen sollte nach Ansicht der örtlichen Christdemokraten die Ortseingangsbereiche mit anschließend dichter Wohnbebauung oder die Streckenabschnitte an Hauptstraßen sein, an denen soziale Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Seniorenheime oder Kirchen und Gemeindezentren vorzufinden sind.
 
Die CDU fordert due Einführung einer Tempo 30-Zone im `Kern-Einkaufsbereich` der Kupferdreher Straße zwischen der Bahnstraße und der Poststraße, um das Einkaufszentrum von Kupferdreh attraktiver und sicherer für Fußgänger und insbesondere für ältere Menschen und Familien mit Kindern zu gestalten.
 
Eine Wiedereinführung von Tempo 80 auf der BAB A44 wird es aktuell aufgrund der kategorisch ablehnenden Haltung des zuständigen Landesbetriebes Straßen NRW kurzfristig nicht geben, wie Ratsherr Kalweit beim `KLARTEXT-Bürger-Dialog-Gespräch` mitteilen musste. Politisch wir man sich jedoch weiter dafür einsetzten, so Klaweit weiter.

KLARTEXT-Bürger-Dialog widmete sich intensiv verkehrspolitischen Fragen

CDU fordert vier `Digitale-Geschwindigkeits-Anzeigen` für Byfang, Dilldorf & Kupferdreh


Beim letzten KLARTEXT-Bürger-Dialog-Gespräch der CDU Kupferdreh/Byfang war nicht nur der Saal vollgefüllt, auch die Tagesordnung umfasste mit 14 Punkten ein ungewöhnlich volles Programm. Im Zentrum des KLARTEXT-Gespräches standen diesmal vorwiegend verkehrspolitische Themen, die sowohl aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten als auch neue Forderungen umfassten.

Immer währendes Thema war auch diesmal die von vielen Bürgern empfundene zunehmende Verkehrsbelastung durch die Bundesautobahn A 44, auf der - nach Ausführungen des Ratsherrn Dirk Kalweit - eine Wiedereinführung von Tempo 80 aufgrund der kategorisch ablehnenden Haltung des zuständigen Landesbetriebes Straßen NRW wohl kurzfristig politisch nicht umzusetzen sei.

Die von Straßen NRW angekündigte bauliche Optimierung der Schallschutzwände auf der Bundesautobahn, so Kalweit weiter, die ursprünglich ab 2016 beginnen sollte, sei zwar nach wie vor vorgesehen, seit November 2015 lägen die notwendigen Unterlagen für einen entsprechenden `Erhaltungsentwurf` jedoch bereits beim zuständigen Ministerium zur Genehmigung. Eine Entscheidung steht nach wie vor aus! Kommunalpolitisch zu beklagen sei außerdem, dass die Essener Politik – trotz mehrfachen Nachhackens – weder über die konkreten Planungen des Landes diesbezüglich in Kenntnis gesetzt worden sei, noch in welcher Form die baulichen Ausführungen vorgesehen seien, noch zu welchem Zeitpunkt eine Realisierung dieser Maßnahme nun endgültig anstünde. Man stelle vor Ort nur fest: 2016 sei fast vorbei, geschehen ist nicht!

Zudem machte Ratsherr Kalweit darauf aufmerksam, dass die Baumaßnahmen am neuen Busbahnhof, die Offenlegung des Deilbaches, der zweite Bauabschnitt Kupferdreher Markt sowie der aktuelle Neubau der Kampmannbrücke mit den baulichen Maßnahmen neuer Schallschutzwände an der A44 im Kernzentrum von Kupferdreh sowohl örtlich als auch zeitlich korrespondierten und konkurrierten. Eine Absprache mit der Stadt sei daher zwingend erforderlich und eine schnellstmögliche Information der Anwohner und der Öffentlichkeit zwingend
zeitnah geboten.

Im Kontext der Diskussionen um die Bundesautobahn A 44 erneuerte Ratsherr Kalweit die politische Forderung an die Essener Stadtverwaltung nach einem zwingend notwendigen `Integrierten Verkehrskonzept` für die Ruhrhalbinsel, da insbesondere durch die Abflussverkehre der BAB A44 die innerörtlichen Straßen an ihre Belastungsgrenzen stoßen würden.

Neue Straßen-Alleen & ein örtliches Schlagkochregister für Byfang, Dilldorf, Kupferdreh


Im weiteren Verlauf des Abends stellte die örtliche CDU zudem ihre Pläne zum weiteren Ausbau des Alleenprogramms in Kupferdreh vor. Nächste geplante Etappen sind hier eine neue planerische Allee-Gestaltung der Kupferdreher Straße im Teilabschnitt zwischen der Nierenhofer Straße und der Straße Dixbäume, sowie der Straße Kampmannbrücke bis zum neuen Prinz-Friedrich-Platz. Darüber hinaus möchte die örtliche CDU kurzfristig eine ` Bürgerdenkbar` zum Thema „Öffentliche Infrastruktur in Zeiten knapper Kassen“ gründen und gemeinsam mit den örtlichen Bürgern und Institutionen ein `Schlaglochregister` aller Straßen in Byfang, Dilldorf und Kupferdreh erstellen. Ziel dieses `Schlaglochregisters` ist die Festlegung einer lokalen Prioritätenliste für notwendige Straßensanierungen als Grundlage neuer politischer Forderungen und Anträge.

Vorschlag von Tempo 30 für das Kupferdreher `Kern-Einkaufszentrum`


Aufgrund zahlreicher Bürgereingaben setzt die CDU Kupferdreh/Byfang ein altes Thema erneut auf die politische Diskussionsagenda: die alte CDU-Forderung einer Tempo 30-Zone im `Kern-Einkaufsbereich` der Kupferdreher Straße zwischen der Bahnstraße und der Poststraße, um das Einkaufszentrum von Kupferdreh attraktiver und sicherer für Fußgänger und insbesondere für ältere Menschen und Familien mit Kindern zu gestalten. Ratsherr Kalweit machte jedoch deutlich, dass dies in enger Absprache und in ergebnisoffenen Dialoggesprächen mit der Kupferdreher Geschäftswelt und der Kupferdreher Werbegemeinschaft geschehen soll. Die Optimierung der Übergangsmöglichkeiten für Fußgänger in diesem Bereich sei jedoch alternativlos.

Die vorgestellte und dargelegte verkehrspolitische „Kernforderung“ der CDU Kupferdreh/Byfang beim KLARTEXT-Bürger-Dialog-Gespräch war jedoch - da weitestgehend politisch ohne Land und Bund möglich - die Aufstellung neuer sog. `Digitaler-Geschwindigkeits-Displays/Anzeigen`, um der Raserei gerade in den
Orts- und Stadteilen Byfang, Dilldorf und Kupferdreh wirksam entgegen zu wirken.

Bitte lächeln - Digitale Geschwindigkeitsanzeigen für Byfang, Dilldorf und Kupferdreh


In vielen Kommunen sind sie bereits heute schon vorhanden und erfolgreiche sicherheitssteigernde und verkehrsberuhigende Maßnahmen, um die Durchflussgeschwindigkeiten des Auto-, Motorrad- oder LKW-Verkehres gerade in den dichtbebauten Stadtteilen zu verringern und den vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten anzupassen – die `Digitalen-Geschwindigkeitsanzeigen`.

Auch dokumentieren mittlerweile zahlreiche Untersuchungen und Praxisbelege, dass sich die Verkehrsteilnehmer eher an eine Begrenzung der Geschwindigkeit halten, wenn sogenannte `Dialog-Displays` in den Städten sie mit einem freundlichen „Danke“ oder einem belohnenden „Smily“ auf die eingehaltene Höchstgeschwindigkeit aufmerksam machen, oder aber bei
Geschwindigkeitsüberschreitungen mit einem dezenten „langsam“ oder „traurigem Gesicht“ an die Einhaltung der Geschwindigkeit ermahnen. Ein `Digitales-Geschwindigkeits-Display` sozusagen als Erinnerung an die Fahrer, die Geschwindigkeitsschilder oder die Ortseingangsschilder (50 km/h) ernst zu nehmen und eine Vorbildfunktion für den Vorder- oder Hintermann wahrzunehmen. Und wo sonst bei Rückmeldungen im Straßenverkehr, die durch Verwarnungen oder Buß-gelder oder Punkte meist negativ besetzt sind, gibt es schon einmal positive Rückmeldungen für regelkonformes Verhalten? Lob und Tadel als unmittelbare und wirksame Reaktion mit erfreulich positiver Wirkung!

Diesen zahlreichen positiven Erfahrungen zur Steigerung der Verkehrssicherheit folgend dringt die CDU Kupferdreh/Byfang auf die Einführung von `Digitalen-Geschwindigkeits-Displays` für die Stadt- und Ortsteile Byfang, Dilldorf und Kupferdreh. Im Fokus möglicher Standortfragen und Aufstellungskriterien solcher Anlagen sollten dabei die Ortseingangsbereiche mit anschließender dichter Wohnbebauung oder die Streckenabschnitte an Hauptstraßen sein, an denen zum Beispiel soziale Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Seniorenheime oder Kirchen und Gemeindezentren vorzufinden sind.

Gerade an dichtbebauten Wohnstraßen mit sozialen Einrichtungen, auf denen bereits heute schon oftmals eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h vorgeschrieben ist, dokumentieren folgende Zahlen dabei eindringlich, wie wichtig es ist, die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten einzuhalten: die Gefahr, dass ein Fußgänger im Falle eine Kollision mit einem Auto bei Tempo 30 getötet wird, liegt statistisch bei 18 Prozent. Sie verdoppelt sich bei einer Erhöhung um 10 km/h und vervierfacht sich bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h.

Für den CDU Vorsitzenden, Ratsherrn Dirk Kalweit, ein nachhaltiger Sicherheitsgrund dafür, die Einführung von sog. `Digitalen-Display-Geschwindigkeitsanzeigen `auch für die Stadt- und Ort-steile Byfang, Dilldorf und Kupferdreh vorzuschlagen und politisch in der Bezirksvertretung Ruhrhalbinsel und dem Bau- und Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Essen politisch ein-zufordern.

Dazu Ratsherr Dirk Kalweit: „Natürlich können wir nicht an allen gewünschten Straßen, welche seitens der Bürger bei der Bürgerumfrage oder den Bürger-Dialog-Gesprächen genannt wurden, solche `Geschwindigkeitsanzeige-Displays` umsetzten und realisieren. An Standorten mit besonderer Signalwirkung sollten wir es jedoch kurzfristig tun. Der politische Wille muss dazu vorhanden sein! Bei uns von der CDU Kupferdreh/Byfang ist er es nachhaltig! Denn vieles spricht für diese `Digitalen-Geschwindigkeits-Displays`! Auch wissen wir, dass diese Maßnahmen, die die Sicherheit und die Lebensqualität steigern, Geld kosten. Das muss und ist es uns aber ausdrücklich wert. Dafür muss das Geld – trotz der problematischen und angespannten Haushaltslage – vorhanden sein.

Denn wie man unterschiedlichen Untersuchungen entnehmen kann, verringert sich durch die Aufstellung von `Digitalen-Analog-Geschwindigkeitsanzeigen` der prozentuale Anteil der Fahrer, die die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit über¬schreiten, deutlich um 40 bis 70 Prozent. Zudem nahmen die in den Umfragen befragten Anwohner und Fußgänger deutliche Unterschiede des Fahrverhaltens der Autofahrer und eine spürbare Erhöhung der eigenen Sicherheit beim Einsatz der Dialogen-Geschwindigkeitsanzeigen wahr. Für die Nachhaltigkeit dieser Anlagen sprach und spricht zudem, dass bei modellhaften Probeeinsätzen nach dem Abbau der Anlagen die Verkehrsteilnehmer wieder zu ihrem ursprünglichen Verhalten der signifikanten Verkehrsüberschreitungen zurückkehrten.

Der `Kosten-Nutzen und Sicherheitsaspekt` spricht daher unmissverständlich für die Einführung solcher Digitalen-Geschwindigkeits-Displays auch im Essener Stadtgebiet. Wer dort politisch bedenken hat, dem bieten wir gerne die Bereiche Byfang, Dilldorf und Kupferdreh als Modellprojekt an, um sich von der Notwendigkeit und der Vorteilshaftigkeit solcher Anlagen zu überzeugen.“


Die CDU Kupferdreh/Byfang wird in Form eines Antrages zur Bezirksvertretung Ruhrhalbinsel vier Standorte als Modellprojekte zur Aufstellung von `Digitalen-Geschwindigkeits-Anzeigen` vorschlagen und zur Auswahl stellen:

1. Byfang:
`Nöckersberg` in der Nähe der Kirche St. Barbara – Richtung Düschenhofer Wald (enge Wohnbebauung, Soziale Einrichtung / Kirche & Kita, Bushaltestelle)

2. Dilldorf:
Straße `Deilbachtal` (enge Wohnbebauung, Gewerbegebiet -LKW-Verkehr-, soziale Einrichtung -Pflegeheim-, überregionaler Radfahrweg, Kulturlandschaft Deilbachtal)

3. Kupferdreh:
`Kupferdreher Straße`/Kreuzungsbereich Schröertal - Richtung Kupferdreh
(enge Wohnbebauung, Soziale Einrichtung, Ortseingang mit Signalwirkung, weitere
Forderung nach Tempo 30)

4. Kupferdreh:
`Byfanger Straße`/Kreuzungsbereich Narjesstraße - Richtung Niederweniger Straße (enge Wohnbebauung, zwei Schulen, Krankenhaus, Seniorenzentrum, Benderpark)
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Magdalena Reuter aus Essen-Ruhr | 15.10.2016 | 10:17  
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