CDU Kupferdreh/Byfang zu Besuch bei den Flüchtlingen in Dilldorf

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CDU Kupferdreh/Byfang zu Gast in der Asylbehelfseinrichtung in Dilldorf , Bild v.l.: Ratsherr Dirk Kalweit (CDU-Vorsitzender), Jochen Becker (Stellv. CDU-Vorsitzender), Lore Grimm, Franz Kampmann (CDU-Vorstand), Frau Mehwedowic (Sozialbetreuerin), Ridda Martini (EHC-Regionalleiter), Otto Grimm, Gerd Rothkamp (CDU-Vorstand), Matthias Hauer MdB, Herr Skoric (Sozialbetreuer)

Flüchtlingsunterkunft in Dilldorf etablierte sich zur Vorzeige Einrichtung für Asylbegehrende


Kupferdreh. In dieser Woche besuchten die Mitglieder des Vorstandes der CDU Kupferdreh/Byfang unter der Begleitung des Bundestagsabgeordneten Matthias Hauer die sog. Behelfseinrichtung für Asylbewerber und Flüchtlinge in der Oslenderstraße in Dilldorf, um sich vor Ort ein aktuelles Bild von der Unterbringungssituation zu machen und die Akzeptanz der Einrichtung in der Nachbarschaft zu beleuchten.

Ridda Martini, Regionalleiter von European Homecare, führte Christdemokraten durch die Behelfseinrichtung

Unter fachkundiger Führung von Herrn Ridda Martini, Regionalleiter von European Homecare, der Firma, die im städtischen Auftrag die Essener Flüchtlings-Behelfseinrichtungen betreibt, gab es einen ausführlichen Rundgang durch alle Bereiche der Behelfs-Asylunterkunft. Im Anschluss daran folgte eine intensive Betrachtung der aktuellen Flüchtlingssituation in Europa und die damit verbundenen Aufnahmekapazitäten von Flüchtlingen in Deutschland, Nordrhein-Westfalen und Essen. Dazu erläuterte der stellv. Fraktionsvorsitzende und integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen,
Ratsherr Dirk Kalweit, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für das Jahr 2015 mindestens 450.000 Asylbewerber und Flüchtlinge prognostiziert, die nach Deutschland kommen werden. Nach dem sog. „Königsteiner-
Schlüsse“ werden davon 21,22 Prozent nach Nordrhein-Westfalen, und davon wiederum 3 Prozent nach Essen verteilt. Das bedeute für Essen, dass in diesem Jahr ca. 2.900 neue Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht werden müssten. Damit, so Kalweit, stößt die Stadt in der aktuellen Planung an ihre Kapazitätsgrenzen.

Behelfseinrichtung in Dilldorf beherbergt gegenwärtig 84 Asylbewerber

Frau Mehwedowic, Sozialbetreuerin und Heimleiterin in der Dilldorfer Behelfseinrichtung, sowie der Sozialbetreuer Herr Skoric erörterten den
CDU-Vertretern dezidiert die aktuelle Unterbringungssituation in Dilldorf. Gegenwärtig sind dort 84 Personen untergebracht (täglich schwankend), weitestgehend Familien aus den sog. westlichen Balkanstaaten oder den sog. „sicheren Herkunftsstaaten“. Dieser Personenkreis hat aufgrund des Rechtsstatus eine äußerst geringe Anerkennungsquote im Asylgesetzgebungsverfahren (unter einem Prozent) und wird deshalb nicht in Wohnungen vermittelt. In aller Regel bleiben diese Familien bis zum Abschluss der Rechtsverfahren und der Ausreise in der Behelfseinrichtung. Die maximale Un-terbringungskapazität in der Behelfseinrichtung Dilldorf liegt bei 103 Personen. Aufgrund der Unterbringung der Asylberber nach familiären Gesichtspunkten in Klassenräume, die mittlerweile durch deckenhohe Stellwände getrennt sind und somit ein Mindestmaß an Intimsphäre gewährleisten, kann die Höchstbelegungszahl aktuell verständlicherweise nicht voll ausgeschöpft werden. Eine Betreuung der Behelfseinrichtung rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr, gewährleitet die Sicherheit und den sozialen Frieden nach innen und nach außen der Einrichtung.

Vorbildliches ehrenamtliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der Behelfseinrichtung Dilldorf

Ohne das vorbildliche ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort wäre die bislang sehr gut funktionie-rende und in Essen als Vorzeigeeinrichtung bekannte Asyl-Behelfseinrichtung in Dilldorf jedoch nicht möglich gewesen.
Deshalb wohnten der Führung und dem anschließenden Gespräch mit den örtlichen CDU-Vertretern auch das Ehepaar Lore und Otto Grimm bei, die für die institutionelle Kupferdreher-Bürgerschaft ehrenamtlich und in vorbildlicher und geradezu unermüdlicher Art und Weise einen Beitrag mit dazu leisten, dass die Eirichtung eine so hohe Akzeptanz im Stadtteil genießt. Beide machten auf die Vielzahl von Ehrenamtlern aufmerksam, die unterschiedlichste Angebote für Asylbewerber und Flüchtlinge in allen Altersklassen anbieten.

Zum Ende des Ortstermins in Dilldorf lud der CDU-Vorsitzende, Ratsherr Dirk Kalweit, noch Jugendliche Asylbewerber dazu ein, im Kontext der Veranstaltung Kupferdreher-Jugend-Demokratie-Labor das Rot-Weiß-Essen-Stadion mit zu besichtigen.
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