CDU lud zum frühlingshaften `Politischen-Kamingespräch`

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Das Thema `Mehr Flieger – Mehr Lärm?!` sorgte für lebhafte Diskussionen beim traditionellen `Politischen-Kamin-Streitgespräch` der CDU auf Dilldorfs-Höhen. Das CDU Veranstaltungsformat DENKBAR-Kupferdreh ließ dabei bewusst allen unterschiedlichen Auffassungen und Sichtweisen einen angemessenen, ausgewogenen und fairen Darstellungsraum. V.l.: Marc Hubbert, Gastreferent Florian Käufer, Henning Aretz, Brigitte Harti, Margarete Sager, Dr. Rainer Sager & der Moderator des Abends Ratsherr Dirk Kalweit

Kontroverses aber faires Streitgespräch zum Themenkomplex Flughäfen


Am vergangenen Freitag lud die CDU Kupferdreh/Byfang zum mittlerweile 35. `Politischen-Kamin-Streitgespräch` in das Casino-Rehmannshof (ehemalige Bundeswehrfachschule) ein, und das höchst aktuelle Thema des Abends „Verkehrspolitik in der Diskussion - Mehr Flieger – mehr Lärm!? - Arbeitsplätze versus Fluglärm` lockte sehr viele Gäste - auch über die Grenzen Essens hinaus - zum klassischen Politischen-Streitgespräch auf Dilldorfs-Höhen.

Der traditionell kurzen und pointierten thematischen Einleitung durch den CDU-Vorsitzenden Ratsherrn Dirk Kalweit folgte ein halbstündiges Impulsreferat des diesmaligen abendlichen Gastreferenten und Diskutanten Florian Käufer, Geschäftsführer der TFC-AIRLEBNIS GmbH, einer Tochtergesellschaft der TFC-Flugschule in Essen.

Die anschließende fast zweieinhalbstündige und von hoher Sachkenntnis der Gäste geprägte Diskussion ließ an Kontroverse, Spannung und politischer Zuspitzung sowie Schärfe nichts vermissen. Schnell wurde deutlich, dass es nicht um eine abstrakte Diskussion des Pro und Contra Wirtschaftsstandort Essen/Nordrhein-Westfalen gehen würde, sondern das die hochaktuelle Beschlusslage des Mülheimer Stadtrates zum weiteren Flugbetrieb des Mühlheimer-Flughafens bis mindestens 2014 sowie der Antrag des Düsseldorfer-Flughafens auf Erteilung eines Planfeststellungsbeschlusses mit der Ausweitung der Zahl der Starts und Landungen im Zentrum der abendlichen Diskussion stehen würde. Der Name `Politisches-Kamin-Streitgespräch` war selten in der mehrjährigen Geschichte dieser traditionsreichen CDU-Veranstaltung so zutreffend.

Gäste aus unterschiedlichen Essener Stadtteilen & des Ruhrgebiets diskutierten kontrovers über Flugbewegungen und Flughäfen


Zur spannungsgeladenen Diskussion trugen auch die sachlich bestens involvierten – wenn auch zum Teil geradezu gegensätzlich argumentierenden - Gäste des Abends bei, unter anderen Vertreter der `Arbeitsgemeinschaft Flughafen und Ökologie`, der ´Schutzgemeinschaft Fluglärm Essen-Mülheim e.V.`, der Initiative `PRO Flughafen Essen/Mülheim`, des `Aufsichtsrates der Flughafen Essen Mülheim GmbH` oder Vertreter verschiedener Parteien.

Unterschiedliche Sichtweisen und Argumente zur Kapazitätsauslastung des Düsseldorfer-Flughafens sowie heterogene Rechtsbewertungen zum möglichen Ausstieg aus dem Mülheimer-Flughafen – hier im Kontext der bereits öffentlich diskutierten Gutachten der Märkischen Revision sowie des Rechtsgutachtens der Kanzlei Lenz und Johlen - wurden diskutiert und teils entgegensätzlich interpretiert. Dem Veranstaltungsformat und -grundsatz des `Politischen Kamin-Streitgespräches` der CDU gemäß, ergebnisoffen und ohne Schauklappen zu diskutieren, kam jeder zu Wort und konnte gleichberechtigt jede Sichtweise ihren Raum am Abend finden. Trotz der Vielstimmigkeit der unterschiedlichen Meinungen blieb es jederzeit stets fair und sachlich.

Die beste Zusammenfassung des wort-, argumenten- und faktenreichen Abends könnte wohl lauten, dass die CDU Kupferdreh/Byfang wieder einmal ein Thema mit höchster politischer Brisanz auf die Veranstaltungsagenda setzte. Der CDU-Vorsitzende, Ratsherr Dirk Kalweit, betonte sodann auch in seinem Schlusswort, dass gerade das Thema Ausstieg aus dem Mülheimer-Flughafen die Essener Politik noch länger beschäftigen werde. Ob der aufgeheizten politischen Stimmung sei die Beschäftigung mit diesem Thema jedoch aktuell einem Stich ins Vespennetz gleichzusetzen, so Kalweit weiter. Die politische Kupferdreher DENKBAR `Politisches-Kamin-Streitgespräch` würde jedoch gerade im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern bewusst und gezielt kontroverse politische Themen aufgreifen, um gegen jegliche Form der Denkverbote - z.B. auch politische Be-schlüsse aus der Vergangenheit kritisch und ergebnisoffen zu hinterfragen - zu diskutieren. Entscheiden sei allein der politische Dialog mit den Bürgern, den Betroffenen oder interessengeleiteten Organisationen. Dass nächste Thema TTIP beim herbstlichen Kamingespräch der CDU Kupferdreh/Byfang lässt grüßen und auf erneute politische Spannung hoffen.

Ratsherr Dirk Kalweit endete mit einem Zitat von Freiherr Carl Friedrich von Weizsäcker, welches wie folgt lautete: „Demokratie heißt Entscheidung durch die Betroffenen.“ So soll es sein!
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