Ein Schlag(loch) für Essen

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Gefahrenquelle Schlagloch, Langenberger Straße
Im Jahr 1984 sang der Popstar "Limahl" einen Titel mit dem Namen "Never Ending Story". Wusste er etwa damals schon, dass die Essener so ihre Erfahrungen damit haben? Wohl kaum, den sein Song hatte ihm eine Menge Fans eingebracht. In Essen formieren sich aber die Gegner einer Geschichte, die kein Ende finden will.

Ein Schlag(loch) ins Gesicht für Essener Autofahrer


Jeder der mit seinem Auto unterwegs ist, dürfte die beklagenswerten Folgekosten maroder Straßen im Stadtgebiet kennengelernt haben. Es sind natürlich nicht die Kosten gemeint, die eine Erneuerung des Straßenbelages nach sich zieht, sondern jene, die am privaten Fahrzeug entstehen. Die Werkstätten haben zumindest in diesem Punkt allen Grund zur Freude. Es entsteht eine treue Stammkundschaft, die die oftmals kostenintensiven Schäden reparieren lassen müssen.

Als ein Beispiel von vielen Straßen im Stadtgebiet, sei die Langenberger Straße genannt. Sie besteht an vielen Stellen nur noch als ein gefährliches Flickwerk. Die Schlaglöcher wurden bislang nur notdürftig geschlossen und öffneten sich nach kürzester Zeit wieder. Die stark frequentierte Straße, die auch als Rettungsweg dient, bröckelt vor sich hin. Durch den Schwerlastverkehr verbessert sich die Situation natürlich auch nicht.

Die Gefahr, die von den Straßenschäden ausgeht, scheint offensichtlich keine nennenswerte Beachtung zu finden. Die Löcher vergrößern sich und werden zu einem besorgniserregenden Risiko. Ganz gefährlich sind insbesondere für "Biker" und Radfahrer lange Risse über viele Meter, die ursächlich für tödliche Unfälle sein können. Bislang kann man von Glück sagen, dass es noch keine schlimmen Ereignisse zu verzeichnen gab. Es ist letztendlich aber nur eine Frage der Zeit. Will man wieder abwarten und das Sicherheitsproblem vor sich her schieben, bis wir ein Opfer zu beklagen haben? Verantwortung für eine öffentliche Verkehrssicherheit sieht anders aus.

Der Autofahrer muss die Sicherheit seines Fahrzeuges beim TÜV regelmäßig prüfen lassen und Mängel umgehend beseitigen und selbstverständlich auch dafür zahlen. Zur allgemeinen Sicherheit. Bei maroden Straßen scheint das ofensichtlich nicht so wichtig zu sein. Es steht den Verantwortlichen nicht gut zu Gesicht mit zweierlei Maß zu messen!
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1 Kommentar
Beatrix von Lauff aus Essen-Ruhr | 27.04.2015 | 14:16  
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