Erreichbares Wahllokal gesucht

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Essen: Bürgerschaft Kupferdreh | Ein wichtiger Punkt, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu bewegen, zur Wahl zu gehen, ist auch die Erreichbarkeit des Wahllokales. Für den Bereich Dilldorf hat die Bürgerschaft Kupferdreh in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Reinhard Paß im Juni dieses Jahres Optimierungspotential bei der Auswahl des Wahllokales dargestellt. Für die Bewohner der Dilldorfer Höhe etwa war das Wahllokal in der Kraftwerkerschule mehr als drei Kilometer weit entfernt, das sind für Hin- und Rückweg mehr als sechs Kilometer. Für die Bürgerinnen und Bürger, die nicht mobil sind, weil sie vielleicht kein Auto haben, war die Wegstrecke unzumutbar.
Anfang September antwortete das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen auf den offenen Brief der Bürgerschaft Kupferdreh. Das Amt stellt in dem Schreiben dar, dass verschiedenen Lokalitäten geprüft wurden, von denen letztlich lediglich die Kraftwerkerschule in Frage kam. So konnte etwa nach intensiver Recherche die ehemalige Gaststätte Preute an der Deilbachbrücke nicht ausgemacht werden, wobei dann aber im Rahmen eines Ortstermins festgestellt wurde, dass die Gaststätte nicht mehr in Betrieb ist. Die intensive Recherche beinhaltete jedoch keine Rückfrage bei der Bürgerschaft Kupferdreh als örtlichem Bürgerverein, der leicht die Kontakte hätte vermitteln können, um die Räumlichkeiten als Wahllokal nutzen zu können. Schließlich ist es dem Engagement der Bürgerschaft zu verdanken, dass der „Preute-Saal“ heute wieder für Veranstaltungen jeglicher Art zur Verfügung steht und auch genutzt wird. Als weitere Alternative wurde auch das Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde Sankt Mariä Geburt in Erwägung gezogen. Eine schriftliche Anfrage beim für das Haus zuständigen Förderverein sei jedoch nicht beantwortet worden. Ob von Seiten der Stadt nochmals nachgehakt wurde, ist den Erläuterungen des Amtes nicht zu entnehmen.
Der Vorstand der Bürgerschaft Kupferdreh und der Vorsitzende des Kuratoriums, Prof. Dr. Jürgen Gramke, zeigen sich verwundert darüber, dass es der Stadt nicht gelungen ist, die Standorte „Preute“ und „Gemeindehaus Dilldorf“ im Sinne der Wählerinnen und Wähler weiter zu verfolgen, freuen sich aber darüber, dass die angebotene Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Wahllokal angenommen wird. Im nächsten Jahr steht die Wahl des Oberbürgermeisters an. Die Bürgerschaft Kupferdreh freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Wahlamt der Stadt Essen. Der Vorstand geht davon aus, dass es gemeinsam gelingen wird, einen für alle Dilldorfer gut zu erreichenden Strandort für das Wahllokal zu finden.


www.buergerschaft-kupferdreh.de/index.htm
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