Kulturlandschaft Deilbachtal: SPD und CDU stellen Mittel zur Sanierung bereit

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Weg zum Deiler Eisenhammer (r.) im Deilbachtal; da der Eisenhammer kein Entwässerungssystem mehr hat, setzen periodische Hochwasserstände dem Denkmal ziemlich zu. Foto: Ruhr Museum

Im Rahmen der Haushaltsberatungen haben sich SPD und CDU im Rat der Stadt Essen darauf verständigt, für das Jahr 2015 und folgende Jahre jährlich 100.000 Euro zur Sanierung der Kulturlandschaft Deilbachtal in den städtischen Haushalt einzustellen.

Hierzu erklärt Dirk Kalweit, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion und CDU-Ratsherr für Byfang, Dilldorf und Kupferdreh: „Die Kulturlandschaft Deilbachtal ist ein überregional bedeutendes Kulturerbe. Sie zeigt in seltener Geschlossenheit alle Stationen des Übergangs von einer bäuerlichen zu einer industriellen Landschaft. Dieses gilt es zu erhalten. Nun ist es erstmalig seit Jahren gelungen, im Haushalt einen nachhaltigen und für die Investitionen dringend notwendigen Betrag von 100.000 Euro zur Verfügung zu stellen.“

Erhaltung industrieller Kulturdenkmäler wichtig


Anke Löhl, SPD-Kulturausschuss-Mitglied, ergänzt: „In einer von der Industrialisierung geprägten Region wie dem Ruhrgebiet und unserer Stadt Essen ist es wichtig, die industriellen Kulturdenkmäler zu erhalten. Es kommt nicht häufig vor, dass verschiedene Boden-, Geschichts- und Technikdenkmäler, wie bei der Kulturlandschaft Deilbachtal, noch heute sich an derselben Stelle wie zu ihrer Gründung befinden. Auch die SPD-Fraktion freut sich, dass es nun gelungen ist, die notwendigen Investitionen zur Sanierung der Kulturlandschaft Deilbachtal zur Verfügung zu stellen. Dies ist ein positives Signal.“
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