Posse um die Pontonbrücke

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Ein Politikum: die Pontonbrücke Dahlhausen

Im Essener Bau- und Verkehrsausschuss am kommenden Donnerstag, 8. Mai, wird die Verwaltung einen Bericht zum Thema Pontonbrücke geben. Dazu Walburga Isenmann, Ratsfrau der CDU für Essen-Burgaltendorf: „Dieser Bericht der Verwaltung zeigt Seiten eines Fotoalbums: große Bilder von der Brücke bei blauem Himmel! Wie die Brücke aussieht, weiß jeder. Das reicht aber nicht!“

Walburga Isenmann setzt sich seit Jahren aktiv für den Erhalt dieser Brücke zwischen Burgaltendorf/Niederwenigern und Bochum-Dahlhausen ein.
Mit ihrem Antrag vom 27. März und einer fraktionsübergreifenden Zustimmung im Bau- und Verkehrsausschuss am 10. April (lokalkompass.de berichtete) hatte sie ein „Sofort- und Notprogramm“ gefordert. Alle Fraktionen haben ihr Anliegen unterstützt.

Walburga Isenmann: „Die Verwaltung wurde beauftragt zu prüfen, ob für die Erneuerung der Pontonbrücke im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eine ‚Erneuerung im Bestand‘ vorgenommen werden kann. Der Bau- und Verkehrsausschuss unterstützt die Forderung des Städtetages NRW, ein Sofort- und Notprogramm zur Reparatur neuralgischer Verkehrsinfrastrukturen, insbesondere für Brücken, aufzulegen“.

Mangelnder Willen zur interkommunalen Zusammenarbeit seitens der Verwaltung

Walburga Isenmann sieht im sogenannten Sachstandsbericht der Verwaltung einen mangelnden Willen zur interkommunalen Zusammenarbeit.
Sie beklagt, dass die Verwaltung den vom Ausschuss getragenen Antrag nicht zutreffend bearbeitet hat und die Dringlichkeit der Maßnahme ignoriert.
„Es ist an der Zeit, dass die Kleinstaaterei der einzelnen Kommunen endlich ein Ende hat!“ Der Versuch der Verwaltung, mittels Fotos eine Antwort vorzutäuschen und nicht auf ein Sofort- und Notprogramm einzugehen, werden von der CDU nicht mitgetragen werden.


Walburga Isenmann: „Die von der Verwaltung geforderte reine Kenntnisnahme des jetzigen Sachstandes wird uns nicht ausreichen!“
Walburga Isenmann ist der festen Auffassung: „Wie kann man sich einer Bewerbung um die grüne Hauptstadt rühmen, wenn man den Stadtrand im Stau stehen lässt!
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