Reformationstag versus Halloween – Freude und Befreiung statt Angst und Furcht!

Anzeige
"Freude und Befreiung statt Angst und Furcht!" In der öffentlichen Wahrnehmung wird der evangelische Reformationstag und der katholische Feiertag Allerheiligen zunehmend vom neo-heidnischen `Gruselfest Halloween` verdrängt. Die CDU möchte auf die historische und gegenwartzbezogene Bedeutung des Reformationstages für die deutsche und europäische Entwicklung aufmerksam machen.

Evangelische Christen der CDU informieren über den `Reformationstag`


Essen. Am kommenden Freitag, dem 28. Oktober 2016, in der Zeit von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, informieren die Mitglieder des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Essen (EAK) vor der ev. Marktkirche in der Essener-Innenstadt über das Reformationsfest und die historischen Ereignisse am Reformationstag. Der Beginn der Reformation wird auf den 31. Oktober 1517 datiert, dem Tag, an dem der Mönch Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses an die Kirchentür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen hatte. In mehreren deutschen Bundesländern - u.a. in allen neuen Bundesländern - ist der 31. Oktober, der Reformationstag, ein Feiertag. Sachsens Kurfürst Johann Georg der II. entschied im 17. Jahrhundert, dass der Tag vor Allerheiligen zum Reformationstag ernannt wurde. Wenige historische Ereignisse haben nachhaltig so viel verändert wie die Reformation. Sie hatte tiefgreifende Auswirkungen auf den Verlauf der deutschen und europäischen Geschichte und hinterließ weltweite Spuren, die auch noch nach 500 Jahren sichtbar sind. Aus Anlass des 500. Jahrestages der Reformation wird der 31. Oktober 2017 in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag sein.

Halloween überschattet aktuell den Reformationstag und den katholischen Feiertag Allerheiligen


In der öffentlichen Wahrnehmung wird der evangelische Reformationstag und der katholische Feiertag Allerheiligen jedoch zunehmend vom neoheidnischen `Gruselfest Halloween` verdrängt. Halloween, ein amerikanischer Brauch, der seit Jahren in Deutschland Einzug hält und eine sprunghafte Kommerzialisierung erfuhr, entwickelt sich fast zu einem `Karnevalsfest` im Herbst. In der öffentlichen und medialen Aufmerksamkeit klar priorisiert, erlangte diese Spaßkultur mittlerweile die Interpretations- und Wahrnehmungshoheit über den 31. Oktober.

Den Reformationstag in den Blickpunkt der Menschen bringen


Dazu Ratsherr Dirk Kalweit, Vorsitzender der evangelischen Christen in der CDU: “Mit `Luther-Bonbons`, `Luther-Luftballons` und zahlreichen schriftlichen und bebilderten Informationen über das Reformationsfest – und zwar für Kinder, Jugendliche und Erwachsene - möchten wir als CDU ein wenig das Blickfeld der Menschen auf das seit Jahrhunderten tradierte und wichtige Ereignis am 31. Oktober, den Reformationstag, lenken. Der 31. Oktober markiert symbolisch u.a. die Weichenstellung vom `Mythenbeladenen Mittelalter` zur Neuzeit und steht für die Befreiung von Geistern, Gruseln und Furcht. Freude und Befreiung statt Angst und Furcht! Auch deshalb ist es so wichtig, dass der Reformationstag und all das, was sich damit verbindet, nicht aus dem Bewusstsein der Menschen verschwindet oder gar unter die Räder kommt. Informieren möchten wir auch über das interessante Leben und Wirken der protestantischen Gallionsfigur Martin Luther. Dazu laden wir alle Interessierten recht herzlich ein.“
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.