Schildbürgerstreich - SVA-Sportplatz ist für Wohnungsbau vorgesehen

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Burgaltendorf. Die Burgaltendorfer Ratsfrau Walburga Isenmann (CDU) brachte es am vergangenen Dienstag in der öffentlichen Sitzung des Sportausschusses im Rathaus auf den Punkt: Den Vorschlag Essener Planer, den im Bau befindlichen Sportplatz an der Windmühle künftig für Wohnungsbau vorzusehen, bezeichnete sie schlichtweg als „Schildbürgerstreich“ und erntente viel Kopfnicken - auch vom Sportdezernenten Andreas Bomheuer.

Soll der neue Kunstrasen dem Wohnungsbau weichen?


Der oberste Chef der Essener Sportverwaltung äußerte sein Unverständnis über diese Planungsabsichten, die ihn selbst überrascht hätten. Er verwies auf die aktuelle Investition von rund 1 Million Euro zur unabweisbaren kompletten Erneuerung der Sportanlage an der Windmühle.
Der Kunstrasen sei schon unter Betrieb und bis Mitte des Jahres würden rund 350.000 Euro in eine längst fällige Grundsanierung der Umkleiden und anderer Räumlichkeiten fließen und die Übergabe an den Verein SVA erfolgen.

Bomheuer geht davon aus, dass die Planer ihren Vorschlag zurückziehen. Dazu Walburga Isenmann : „Ich erwarte, dass die Sportfläche an der Windmühle ab sofort nicht mehr als Fläche für Wohnungsbau auftaucht und gestrichen wird. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“
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