Vorschläge der Grünen zu geplanten Buslinien-Änderungen im Bezirk 8

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Viel öffentliche Mittel wurden bereits in den Ausbau des S-Bahnhofs Kupferdreh gesteckt - allein mit viel Beton kann der ÖPNV in der Ruhrhalbinsel aber leider noch nicht verbessert werden. Grüne äußern deshalb weiterhin konkrete Kritik am künftigen Nahverkehrsplan für den Stadtbezirk.
Essen: Kupferdreher Markt |

Gabriel-Meier: Licht und Schatten beim neuen Nahverkehrsplan

Am 27.9.2017 will der Rat der Stadt Essen den neuen Nahverkehrsplan verabschieden. Für den Stadtbezirk 8 kommt es mit der Einführung des Ortsbuskonzeptes Kupferdreh mit der neuen Buslinie 153 zwischen Heisingen und Kupferdreh-Altersheim und Änderungen bei der Buslinie 141 und 177 zu erheblichen Änderungen im Nahverkehr. Dazu erklärt Angelika Gabriel-Meier, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung 8:
„Prinzipiell sehen die Grünen der Ruhrhalbinsel im Entwurf des Nahverkehrsplanes für ihren Bezirk ´Licht und Schatten´, und schon gar keine nachhaltige Angebotsverbesserung.
Das neue Ortsbuskonzept Kupferdreh bringt mit seinem 30-Minuten-Takt zwar Vorteile. Allerdings muss bei der Fahrplangestaltung darauf geachtet werden, dass der Grundtakt der Buslinien auf den 30-Minuten-Takt der S-Bahn am Bahnhof Kupferdreh als zentralem Regionalverkehrsknoten der Ruhrhalbinsel abgestimmt ist. Sonst entstehen unnötige Wartezeiten für die Umsteigerinnen und Umsteiger.

Anbindung des Gewerbegebietes Deilbachtal an S-Bahnhof Kupferdreh verbessern!

Die Grünen fordern allerdings mit Nachdruck, dass die neue Linie 153 auch noch nach 20 Uhr im Stundentakt Heisingen mit dem S-Bahnhof Kupferdreh verbindet. Die Linie 153 hat zudem auch die wichtige Funktion der Anbindung des Gewerbegebietes Deilbachtal an den S-Bahnhof Kupferdreh. Daher ist ein Busbetrieb werktags während der Schichtarbeitszeiten der dortigen Betriebe unbedingt erforderlich.
Nicht akzeptabel ist das Abhängen des Oberdorfes von Burgaltendorf von einer Direktverbindung nach Kupferdreh durch die Streichung der Linienführung der 141 via Waldschlößchen.
Die Linienführung des Schnellbusses SB15 von Burgaltendorf zum Essener Hauptbahnhof sollte schließlich direkt zur Bahnhofssüdseite führen und nicht eine Bahnhofsumrundung später über die Nordseite. Dies führt zu einer ärgerlichen Verzögerung für Reisende, die ihre weiterführenden Züge erreichen wollten.
Enttäuscht sind wir allerdings von der Ratspolitik. Bislang hat keine der Anregungen aus der Bezirksvertretung 8 Niederschlag im geänderten Nahverkehrsplanentwurf gefunden.“
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Gottfried Czepluch aus Essen-Ruhr | 01.09.2017 | 23:11  
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