Benehmen ist keine Glücksache

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Referentin Angela Seidel (re.) erklärt die feine Tafel. (Foto: U. Matenar)
Essen: Bürgerschaft Kupferdreh | Oft heißt es, dass man sich heute nicht mehr benehmen kann. Besonders Jugendlichen wird sowas oft nachgesagt. Doch dass sich niemand mehr für das gute Benehmen interessiert, kann man wirklich nicht behaupten. Dazu hatte die Bürgerschaft Kupferdreh zu viele Anmeldungen für ihren „Benimmkurs“, der schnell komplett ausgebucht war. Zahlreiche Teilnehmer jeden Alters nutzten das wie immer kostenlose Angebot der Bürgerschaft, um sich in Sachen Etikette auf dem Laufenden zu halten.
Referentin Angela Seidel hatte viele Interessante Informationen für die Kursteilnehmer dabei. Die gelernte Restaurantmeisterin ist hauptberuflich zuständig für die Betreuung der Gäste der Sparkasse Essen verantwortlich und weiß daher genau, worauf es ankommt. Gerne gab die Expertin ihre Kenntnisse wieder an die Gäste der Bürgerschaft weiter.
Dabei erklärte Angela Seidel, wie man bei welcher Gelegenheit seine Gäste oder Gastgeber begrüßt, denn der richtige Einstieg ist immer besonders wichtig für ein gutes Gelingen. Auch die richtige Kleidung will gewählt sein. Ein Fehlgriff könnte auch dabei durchaus peinlich werden. Weiter ging es mit dem richtigen Smalltalk. Dabei sollte man - je nach Gelegenheit – durchaus auf politische Diskussionen verzichten, zumindest wenn man die Einstellung des Gesprächspartners nicht kennt. Auch mit einer unpassenden Aussage zu einem Fußballclub könnte man daneben liegen, wenn das Gegenüber gerade diesem Verein zugeneigt ist.
Auch das richtige Benehmen im Restaurant oder an einer feinen Tafel erklärte Angela Seidel im Detail, kann man doch auch hier einiges falsch machen. Dazu hatten die Organisatoren des Kurses sogar extra eine tolle Tafel aufgebaut, die den einen oder anderen Kursteilnehmer durchaus beeindruckte.
Die Teilnehmer hatten auch selbst viele Fragen mitgebracht, die Seidel kompetent und professionell beantwortete. Dabei ging es zum Beispiel auch um die Kondolenz, wo man sich – sind wir mal ehrlich – selbst nie ganz sicher ist, ob man die richtigen Worte findet.
Als es darum ging, ob man bei einer Einladung ins Restaurant Blumen mitbringen sollte und die Frage aufkam, was man tun soll, wenn keine Vase greifbar ist, hatte der jüngste Kursteilnehmer, neun Jahre, gleich die passende Antwort parat: „Ich würde gleich dazu eine Vase schenken!“


www.buergerschaft-kupferdreh.de
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