Demenz: Viele Familien betroffen

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Informierten über das Thema Demenz (von links):Christina Zabel (den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel), Otto Grimm (Bürgerschaft Kupferdreh), Guido Sievert (Qualitätsbeauftragter der Häuslichen Kranken- und Altenpflege), Brigitte Kuschel (Bürgerschaft Kupferdreh)
Essen: Bürgerschaft Kupferdreh | Bis zu 1,6 Millionen Menschen sind aktuell in Deutschland an Demenz erkrankt. Immer mehr Familien sind betroffen. Kein Wunder, dass es zu diesem Thema einen immensen Beratungsbedarf gibt. Aus diesem Grunde hatte die Bürgerschaft Kupferdreh aktuell wieder einen Infoabend dazu in ihrem Angebot, das zahlreiche Interessierte in Anspruch nahmen, um sich global zu informieren oder auch spezielle Fragen zu stellen. Praktisch alle Gäste der Bürgerschaft waren in ihrem direkten Umfeld mit der Demenz-Krankheit konfrontiert. So ging es für die Referenten Guido Sievert, Qualitätsbeauftragter der Häuslichen Kranken- und Altenpflege, und Christina Zabel von den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel darum, einerseits Basiskenntnisse zu vermitteln, andererseits auch detailliert Fragen der Teilnehmer, die sich teilweise bereits sehr gut informiert zeigten, zu beantworten. Dabei sehen die Referenten immer wieder die Notwendigkeit, die Einstufungen in die Pflegestufen zu erklären und die Reformen bei der Pflegeversicherung zu erläutern. Natürlich war auch die Finanzierung der Pflege ein großes Thema. Aber auch zu der Krankheit selbst konnten die beiden Experten viele klärende Informationen geben, etwa zur Diagnostik, Therapiemöglichkeiten oder Medikation. Auch über die Unterbringungsmöglichkeiten von Demenzkranken im betreuten Wohnen oder in Pflegeeinrichtungen wurde diskutiert. Wichtig für die Erkrankten ist dabei immer ein klar strukturierter Alltag. Doch nicht nur die Kranken, sondern auch die Familien, egal ob sie selbst pflegen oder nicht, brauchen Unterstützung. Die psychischen Belastungen, insbesondere der pflegenden Angehörigen, sind keinesfalls zu unterschätzen. Daher ist es absolut sinnvoll, einmal an einem „Angehörigentraining“ teilzunehmen. Beratungen allgemeiner Art und Angebote zu Angehörigentrainings leisten die verschiedenen Sozialdienste.

www.buergerschaft-kupferdreh.de
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