DLRG patrouilliert wieder auf der Ruhr

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Die Wasserrettung der DLRG sind mit wachsamen Augen unterwegs.
Jetzt, wo die Menschen bei sommerlichen Temperaturen wieder die Nähe zum Wasser suchen, sind die Retter der DLRG wieder verstärkt gefragt. Immer wieder mal kann man die Experten in Sachen Wasserrettung bei der Patrouille auf der Ruhr sehen.

Sollte es zu einer Freigabe der Ruhr als Badestätte kommen, wird das Arbeitsaufkommen der Wasserretter sicherlich eine Zugabe erfahren, die der ein oder andere mit gemischten Gefühlen sehen wird. In der Vergangenheit wurde die Ruhr in jedem Sommer als Badestätte genutzt. In vielen Fällen wurde der Sprung ins kühle Nass geduldet.

Auf der Kehrseite der Medaille konnte man hin und wieder traurige Gedenkstätten am Ruhrufer betrachten, wo zum Beispiel ein Holzkreuz mit einem Foto versehen wurde, dass an eine verunfallte Person erinnern soll. In vielen Fällen war hier exzessiver Alkoholgenuss im Vorfeld ursächlich für tödliche Badeunfälle. Daher sollten alkoholfreie Getränke die erste Wahl sein, um ungefährdet einen Sonnentag an der Ruhr zu genießen.

Personen, die schon längere Zeit nicht mehr geschwommen sind und daher aus der Übung sind, sollten sich durch etwas Training wieder fit machen. Die Tendenz zur Selbstüberschätzung - gerade durch Alkoholeinfluss - kann schlimmste Folgen nach sich ziehen. Es gilt auch zu bedenken, dass man in der Ruhr nicht alleine ist. Die Nähe zu Booten kann gefährlich werden, ebenso wie Gewässerströmung, die oftmals unerkannt bleibt.

Wenn die Freude und der Übermut zu Sprüngen ins Wasser führt, so ist auch hier ein erhöhtes Risiko zu sehen. Diese Hinweise, die möglicherweise als Schwarzmalerei empfunden werden, sollen keinesfalls die Freude am Aufenthalt im und am Wasser verderben, sondern nur eine entsprechende Berücksichtigung finden, damit man am Ende der Sommerzeit auf unbeschadete und fröhliche Stunden zurückblicken kann.
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