Radfahren und die gesundheitlichen Aspekte

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Brigitte Kuschel (Bürgerschaft Kupferdreh, links) beim Bikefitting mit Anna Jung.
Essen: Bürgerschaft Kupferdreh | Rund ums Fahrrad ging es beim Infoabend der Bürgerschaft Kupferdreh . Das Hauptaugenmerk lag dabei nicht nur auf der Technik, sondern auch auf den gesundheitlichen Aspekten.

Zunächst erläuterte Guido Bliesener die Technik am Beispiel eines Pedelecs. Er erklärte die verschiedenen Antriebsarten und deren Vor- und Nachteile, ging auf die Bremssysteme ein und gab viele Tipps und Hinweise zu den Akkus. Gerade hierzu gab es auch viele Fragen aus dem Publikum. Dadurch, dass Pedelecs nicht nur Fahrräder sondern regelrechte Technikbündel sind, erklärt sich auch der Preis. Der beginnt bei rund 2.000,-- Euro, nach oben offen. Doch sollte man sein Fahrrad immer auch danach ausrichten, wofür man es verwenden will. Die Ansprüche an ein Rad, mit dem man nur mal zum Bäcker fahren will, sind deutlich andere als für Tourenräder, mit denen man auch lange Strecken bewältigen möchte.

Gesundheitsfragen erklärte im zweiten Teil der Infoveranstaltung Anna Jung, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Leiterin eines Bikefitting-Labors. Unter Bikefitting ist das Anpassen des Rades an den Körper des Fahrers zu verstehen, „denn es soll sich nicht der Körper dem Rad anpassen, sondern das Rad muss zum Körper passen.“ So kann mit modernsten Messmethoden genau das richtige Fahrrad für den Fahrer zusammengestellt werden. Dabei geht es darum, den richtigen Sattel, den richtigen Lenker und den richtigen Rahmen auszuwählen, um von vorn herein gesundheitliche Probleme bei den Organen, dem Knochenbau und dem Unterleib zu vermeiden. Darüber hinaus können für Radler, die bereits mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen haben, die richtigen Teile ausgewählt werden, um auch mit Handicaps weiterhin Rad fahren zu können.


www.buergerschaft-kupferdreh.de
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