Stau und kein Ende in Sicht !

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Geduld und Nervenkraft sind aktuell auf der Langenberger Straße erforderlich.
Heute wurde bekannt, dass die Arbeiten an der Westfalenstraße möglicherweise noch gut zwei Wochen dauern können. Somit setzte sich an der Langenberger Straße wieder ein Stau fest, der noch um einiges größer ausgefallen ist und auch länger andauerte, als der erste Stau am Freitag der vergangenen Woche.

Chancenlos oder mangelnde Vorbereitung?


Zu Beginn der Woche verschärfte sich also die Verkehrssituation nicht nur auf der Langenberger Straße. Die Krayer Straße in Richtung Steele war in den Abendstunden "dicht" und die "Schönscheidtstraße" bildete in Fahrtrichtung Steele ebenfalls keinen Unterschied. Auf der Steeler Straße konnte man den Verkehr noch als fliessend bezeichnen, obwohl es zwischen den Fahrzeugen keine nennenswerten Lücken gab.

Die Bergbautradition, die immer noch gerne zünftig gefeiert und auch gelebt wird, zeigt ihr Erbe auch im digitalen Zeitalter mit beeindruckender Deutlichkeit. Navigationssysteme und Smartphones laufen heiß, denn man versucht einen Ausweg aus der misslichen Lage zu finden. Obwohl man davon ausgehen könnte, dass die Situation nun ausreichend bekannt ist, so traf man auf der Langenberger Straße immer wieder ortsunkundige Verkehrsteilnehmer, die in kurzen Aussagen ihre Hilflosigkeit dokumentieren.

Der Schwerlastverkehr lässt die kleinen Häuser entlang der wachsenden Autoschlange oftmals erzittern. Die Busfahrer haben sich ihrem Schicksal ergeben und versuchen die Situation mit stoischer Gelassenheit zu überstehen. Die S-Bahnen der Linie 9 füllen sich, wie es sonst nicht der Fall ist. Wer kann, versucht offenbar seine Nerven zu schonen und dem Chaos auf der Straße zu entrinnen. Eine überfüllte S-Bahn, wo Sitzplätze kaum oder gar nicht zu finden sind, sorgt auch nicht für eine entspannte Heimfahrt. Diese erfolgt dann aber wenigstens mit bis zu 120 km/h.

Der Lärm und der Gestank durch die Abgase, sowie die oft durch Nervosität entstandene Konfliktsituation aller Beteiligten, wird zu einem "Crashtest" für die Nerven. Ob die Probleme an der Westfalenstraße so wie prognostiziert ein Ende finden, oder eine weitere Hiobsbotschaft zu einer Verlängerung führt, bleibt abzuwarten!
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4 Kommentare
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 17.11.2014 | 20:57  
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Thomas Ruszkowski aus Essen-Ruhr | 17.11.2014 | 21:33  
Beatrix von Lauff aus Essen-Ruhr | 18.11.2014 | 15:19  
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Gottfried Czepluch aus Essen-Ruhr | 18.11.2014 | 17:26  
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