Drei Heisinger bei Rhönrad-Weltmeisterschaften in Chicago

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Kampfrichterin Stefanie und Delegationsleiter Gernot Jochem freuen sich über ihre Nominierungen für die 10. Weltmeisterschaften 2013 in Chicago
Die Heisinger Rhönradturnerin, Svea Streckert, hat sich in diesem Jahr bereits für die Weltmeisterschaften in Chicago (USA) in der Disziplin „Mono Wheel“ qualifiziert.
In der letzten Woche wurde bekannt, dass sie nicht als einzige Heisingerin alleine über den großen Teich fliegen wird.
Gernot Jochem von der Sportgemeinschaft Heisingen wurde nun vom Deutschen Turnerbund (DTB) zum Delegationsleiter der bundesdeutschen Nationalmannschaft berufen. Jochem, der schon seit mehreren Jahren als Wettkampfleiter für das Rhönradturnen im Deutschen Turnerbund ehrenamtlich tätig ist, vertritt damit den Deutschen Turnerbund bei sämtlichen offiziellen Anlässen und Sitzungen des Internationalen Verbandes, aber auch bei sicherlich angenehmen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Empfang beim Bürgermeister der Stadt Chicago. Er ist für sämtliche Geschicke der rund 30 Mitglieder der Nationalmannschaft, der Trainer und Kampfrichter in den USA verantwortlich.
„Das ist ein großes Stück Verantwortung, aber auch Anerkennung meiner bisherigen, ehrenamtlichen Arbeit als Wettkampfleiter beim DTB. Die ersten Weltmeisterschaften außerhalb Europas stellen zudem eine besondere Herausforderung dar. Ich denke aber, dass ich dem Vertrauen in mein Organisationstalent gerecht werden kann und wir letztlich auch zahlreiche Goldmedaillen nach Deutschland holen können. Natürlich kann ich auch unserer Heisinger Turnerin, Svea Streckert, quasi vor Ort die Daumen drücken,“ meint Jochem zuversichtlich.
Auch Stefanie Jochem, Abteilungsleiterin der Turnabteilung bei der Sportgemeinschaft Heisingen, konnte sich über eine frohe Botschaft aus Frankfurt freuen. Sie darf als eine von fünf nominierten bundesdeutschen Kampfrichtern die Übungen der Turner und Turnerinnen in Chicago bewerten. Damit gehört sie zu den besten Kampfrichtern der Welt und wird neben Kampfrichtern aus Europa auch mit Kampfrichtern aus Israel, Kolumbien, Japan und den USA zusammenarbeiten, um gerechte Wertungen für die gezeigten Übungen zu finden. Stefanie Jochem: „Es ist schon toll, dass dadurch nicht nur die turnerischen Leistungen der Turner und Turnerinnen unseres Vereins anerkannt werden, sondern mit den nun ergangenen Nominierungen auch unsere organisatorischen und fachlichen Kenntnisse in unserem Verein. Als Kampfrichterin bei einer Weltmeisterschaft auf internationalem Niveau werten zu dürfen ist für mich eine große Ehre, aber auch eine Herausforderung. Ich freue mich sehr darauf.“
Etwas getrübt ist die Freude der Sportler und nominierten Funktionäre indessen dennoch, da sie einen Großteil der Kosten für Flug und Unterkunft selbst tragen müssen und der DTB aufgrund der angespannten Finanzlage so gut wie nichts an finanzieller Unterstützung beisteuert. Gernot Jochem meint dazu: „Obwohl das Rhönradturnen nicht nur in Essen boomt und auch Schauturnvorführungen in unserer Sportart immer gerne gebucht werden, ist es uns bislang leider nicht gelungen, in Essen einen entsprechenden Sponsor zu gewinnen, der uns beim Ausbau unserer Sportart auch dauerhaft finanziell behilflich sein kann. Aber was nicht ist ...“
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