Jonas Büchner vom Kanu Klub Zugvogel Essen auf der Meisterschaftsstrecke in Hagen-Hohenlimburg

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Jonas Büchner bei einem schwierigen Streckenabschnitt auf der Wildwasser-Strecke in Hagen-Hohenlimburg, Bild I. (Foto: (© Miro Kaupenjohann 2015))

Erstmalig wurde ein Heisinger Slalomfahrer zum Sichtungslehrgang des Kanuverbandes NRW eingeladen.

Ein wenig aufgeregt war der junge Nachwuchssportler des Heisinger Kanu Klubs dann doch. Das erste mal überhaupt ging es nach Hohenlimburg auf die Wildwasserstrecke und die war im Sommer erst nach einem umfassenden Umbau eingeweiht worden und nun deutlich anspruchsvoller als zuvor. Zudem war der angesetzte Termin ein Sichtungstraining des Kanuverbandes NRW. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen in der laufenden Saison hatte Jonas Büchner auf sich aufmerksam gemacht und war vom Landestrainer Florian Mannheim eingeladen worden. Gleich nach der Schule ging es mit Mutters Bus und dem eigenen Boot auf dem Dach ab durch den Berufsverkehr quer durch das Ruhrgebiet nach Hohenlimburg. Nach einem kurzen Einpaddeln oberhalb der Strecke galt es für Jonas zunächst (zusammen mit vier weiteren Nachwuchssportlern aus Schwerte und Dormagen) im oberen, leichteren Streckenabschnitt sich an Boot und Wasser zu gewöhnen. Die schwierigste Stelle unter der Straßenbrücke mußte nur durchfahren werden, aber schon in der nächsten Passage mußte man schon seinen ganzen Mut zusammennehmen, um die gestellte Aufgabe (vgl. Bilderserie) zu lösen. „Rechts am roten Stab vorbei und dann links in das Kehrwasser!“, hatte „Flo“, wie die Kinder den jungen Landestrainer nennen durften, gesagt, aber dann mußte man aus dem Kehrwasser auch wieder heraus, also: durch die Welle das Boot abwärts kanten und sich mit einem kräftigen Paddelschlag mitten in die Strömung manövrieren. Jonas machte seine Sache gleich beim ersten mal sehr gut, aber der Trainer konnte ihm noch ein paar Hinweise geben, die der junge Essener sofort umsetzte und schon klappte es noch besser.
„Eine fantastische Strecke! Das hat riesig Spaß gemacht!“ strahlte Jonas Büchner erschöpft, aber zufrieden nach dem Training. Heimtrainer Miro Kaupenjohann konnte sich dem nur anschließen: Das vorbereitende Training - vor allem auf der Strecke im französischen St. Pierre de Boeuf über Ostern - hatte sich ausgezahlt.
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