Rhönradturnen mit Silberregen für Heisingen - Vizemeisterschaft gewonnen

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Unsere Silbermädels (v.l.: Lea Köstering, Mareike Jochem, Lisa Rohde, Gina Sibila und Svea Streckert)

Fünf Turnerinnen der Sportgemeinschaft Heisingen kämpften am vergangenen Wochenende in der Sporthalle "Am Hallo" gemeinsam um die Fahrkarte zu den Deutschen Rhönrad-Meisterschaften im November in Würzburg und gewannen Silber.
Die Norddeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften im Rhönradturnen, die als Qualifikationswettkampf für die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden, wurden in diesem Jahr von der Sportgemeinschaft Heisingen im Auftrag des Deutschen Turnerbundes ausgerichtet. Leider verliefen sich die Zuschauer etwas in der tollen, aber auch sehr weitläufigen Sporthalle "Am Hallo", in der ansonsten Handball oder Basketball gespielt wird.
Dennoch freuten sich alle Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet in dieser schönen Halle ihre Meisterschaften austragen zu können. Für das leibliche Wohl hatte die Sportgemeinschaft Heisingen bestens gesorgt.
Beim Mannschaftwettkampf werden sämtliche Leistungen aus sechs Disziplinen addiert. Svea Streckert legte mit ihrer Kür in der Spirale eine tolle Leistung vor. Die Spiraleturnerin des TSV Bayer 04 Leverkusen, immerhin Junioren-Weltmeisterin in dieser Disziplin, patzte hingegen und musste mit ihrem Rad sogar die Wettkampffläche kurzzeitig so weit verlassen, dass sogar die Kampfrichter sich mit einem Sprung aus der Gefahrenzone retten mussten. Damit lag die SG Heisingen sogar auf Platz 1 der Konkurrenz. Nach der zweiten Disziplin holte jedoch das favorisierte Team des TSV Bayer 04 Leverkusen auf, ging in Führung und gab diese bis zuletzt nicht mehr ab. Auch Mareike Jochem, die mit einer leichten Schulterverletzung zu kämpfen hatte, musste ihre Spiraleübung kurz unterbrechen. Spezialistin Gina Sibila zeigte eine solide Sprungleistung, konnte jedoch auch mit Lisa Rohde in der Geradekür den Abstand zum führenden Team aus Leverkusen nicht verkürzen.
In den abschließenden Musikküren riefen dann Svea Streckert und die erneut stark turnende Lea Köstering jeweils ihre Leistungen ab.
Für die Goldmedaille fehlten am Schluss dennoch rund 5 Punkte. Die Mannschaft freute sich hinter Leverkusen dann dennoch sehr über den Vizemeistertitel und die Silbermedaillen, die ihnen bei der Siegerehrung von Dorothee Hartmann vom Bereichsvorstand des DTB umgehängt wurden.
"Wir sehen das als einen erfolgreichen Testwettkampf an und freuen uns sehr über den zweiten Platz," kommentierte Trainerin Stefanie Jochem den Erfolg ihrer Mannschaft. "In Würzburg wollen wir mehr erreichen, als im Vorjahr. Bei den Deutschen Meisterschaften haben wir quasi die Hand am Metall und wollen mindestens Bronze. Schade nur, dass sich in Essen die Zuschauer in der riesigen Sporthalle "Am Hallo" etwas verlaufen haben. Dieser attraktive Sport hätte mehr verdient."

Fotos und weitere Berichte zum Wettkampf unter www.rhoenrad-dtb.de
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