Svea Streckert will zur WM nach Chicago

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Die Rhönrad-Weltmeisterschaften 2013 werden in diesem Jahr zum ersten Mal in der Geschichte des Rhönradturnens in den USA ausgetragen. Im Juli wird sich in Chicago die Weltelite dieses Sports einfinden, um ihre Meister zu finden.

Nachdem die Sportgemeinschaft Heisingen mit Mareike Jochem und Anika Borm in den vergangenen Jahren bereits erfolgreiche Turnerinnen zu den Weltmeisterschaften entsenden konnte, hat in diesem Jahr die junge Ärztin Svea Streckert gute Chancen, sich eine Teilnahmeberechtigung bei den Frauen im Mehrkampf zu erturnen.

Mit dem 10. Platz im Mehrkampf der Frauen hatte sich Svea Streckert bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften bereits die Aufnahme in den Bundeskader gesichert. Damit ist sie eine der 12 besten Turnerinnen Deutschlands, die nun im Februar und März bei zwei Qualifikationswettkämpfen des Deutschen Turnerbundes für die WM antreten dürfen.

Nur die besten fünf Frauen dürfen zur WM

Am kommenden Wochenende startet Svea zunächst in Strausberg bei Berlin.
Nur 10 Turnerinnen dürfen dann vier Wochen später in Marburg bei der 2. Qualifikation erneut an den Start. Die Leistungsdichte in der deutschen Turnelite des Rhönradsports ist bei den Frauen so eng, dass Entscheidungen auch von der Nervenstärke und Sicherheit der Turnerinnen am jeweiligen Wettkampftag abhängen. Das ist ein Trumpf, den Svea ausspielen will, um sich unter die ersten 5 Plätze und damit in die Fahrkartenvergabe zur WM zu turnen.
Trainerin Stefanie Jochem hat große Hoffnungen, dass Svea Streckert diese Herausforderung schaffen wird. Seit den Deutschen Meisterschaften hat Svea hart trainiert und an Optimierungen in den drei Disziplinen Sprung, Spirale und Musikkür intensiv gearbeitet.
Die Konkurrenz ist zwar stark, auch die amtierende Weltmeisterin der Frauen kommt aus Deutschland, aber dennoch ist alles möglich.

Neue Disziplin MonoWheel

Zusätzlich wird Svea Streckert in der Disziplin „MonoWheel“, dem Turnen in einem Reifen, antreten. Diese Disziplin, die man auch aus TV-Sendungen und Varietés kennt, hat der internationale Rhönradverband (IRV) in Chicago erstmals bei einer WM ins Wettkampfprogramm aufgenommen.
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