Wir fahren nach Chicago !

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Svea Streckert sichert sich die Teilnahme an der Rhönrad Weltmeisterschaft in Chicago in der Disziplin Mono-Wheel

In Heisingen wurde schon mal gefeiert. Denn nach den Erfolgen der letzten Jahre hat es erneut eine Turnerin aus dem kleinen, aber feinen Verein im Essener Süden geschafft, um Weltmeisterschaftsgold kämpfen zu können.
Im Rad ohne Ecken und Kanten, dem MonoWheel, wie es in Turnkreisen heißt, turnte Svea Streckert von der Sportgemeinschaft Heisingen beim 2. Weltmeisterschafts-Qualifikationswettkampf in Marburg am vergangen Wochenende nahezu perfekt zur Tangomusik nach Chicago (USA), dem Austragungsort der 10. Weltmeisterschaften.
Das Mono-Wheel ist mit dem Rhönradturnen verwandt. Der Turner wirbelt mit ihm, wie mit einem übergroßen Hullahupp-Reifen über die Wettkampffläche. Dabei ist es ein mit Kunststoff ummanteltes Stahlrohr in dem der Turner seine artistischen Übungen zeigt und dabei der Schwerkraft zu entfliehen scheint.

Svea Streckert legte gegenüber ihren Leistungen beim 1. Qualifikationswettkampf vor einigen Wochen noch mal deutlich zu.
Sie hat die Trainingszeit gut genutzt und erhöhte noch einmal den Schwierigkeitswert ihrer Übung. Das Feilen an einem ausgewogenen Verhältnis von technischen Schwierigkeiten und künstlerischer Gestaltung brachte letztlich den erhofften Erfolg. Mit einer Leichtigkeit in den abgestimmten Bewegungen und Übergangen begeisterte Svea das Publikum und die Kampfrichter und erturnte verdient den 1. Platz.
Mit 50 Punkten für diese Übung verbesserte sie sich deutlich gegenüber ihrer Leistungen zuvor. Damit setzte sich auch mit deutlichem Abstand von ihren weiblichen Konkurrentinnen ab und freute sich über die sichere Teilnahme an den Rhönradweltmeisterschaften vom 10.- 15. Juli in Chicago.
Die Disziplin Mono-Wheel wird in diesem Jahr erstmalig als Wettkampf angeboten. Die Sportgemeinschaft Essen-Heisingen freut sich sehr und ist besonders stolz darauf, dass nach den erfolgreichen Weltmeisterschaftsteilnehmerinnen im Rhönradturnen Anika Borm (2005 und 2009) und Mareike Jochem (2007 und 2009) wieder eine Heisinger Turnerin diese Qualifikation geschafft hat, diesmal in dieser neuen und aufstrebenden Disziplin.
Svea war auf diesem Wettkampf die einzige aller Sportler, die sich auf eine Doppelbelastung einstellen musste. Sie gehört seit den Deutschen Meisterschaften im Herbst vergangenen Jahres auch dem Bundeskader im Rhönradturnen an und stellte sich auch der Herausforderung, sich im „klassischen“ Rhönradurnen für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Den starken Favoritinnen konnte sie leider kein Paroli bieten. Dennoch waren Svea und ihre Trainerin Stefanie Jochem mit ihren gezeigten Leistungen sehr zufrieden.
Mit ihrer gelungenen Qualifikation hat nun hat Svea die Hand nach dem Metall ausgestreckt und alle Fans drücken ihr für die Teilnahme an der Mono-Wheel Weltmeisterschaft die Daumen, die dann vielleicht ja auch vergoldet werden ….
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1 Kommentar
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 01.04.2013 | 11:41  
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