„Junges Akkordeon im Weinkeller“

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Die Idee der beiden Essener Akkordeon-Orchester DA CAPO RUHR und ALTENESSEN: Mit ihren Kids und Jugendlichen gemeinsam einen musikalischen Tag mit viel Spass, Bewegung und Abwechslung zu verbringen, und zwar abseits der üblichen Probenorte. Und aus der Idee wurde: Raus aus der Stadt und ab auf einen Bauernhof im Essener Süden. Und so trafen sich dort am Morgen des 29.03.2014 einige interessierte Kids und Jugendliche mit ihren Instrumenten mit Andre Lutter und Tobias Dalhof bei Bauer Kammesheidt in Essen-Schuir.

Und was könnte spannender sein, als sich in einem alten Weinkeller unterhalb der dortigen denkmalgeschützten Scheune musikalisch zu vergnügen, dachten sich wohl die Verantwortlichen. Allerdings blieb das schmiedeeiserne Gitter zum eingelagerten „Nass“ im Nebenraum an diesem Tag verschlossen. Den Kids blieb also nur der „trockene“ Teil zum Proben in „steinerner Akustik“. Es war irgendwie schon eine tolle und urwüchsige Atomsphäre.

Anderes Akustisches gab es dann unter freiem Himmel, eine Art „Hofmusik“ einmal anders. In Gruppen aufgeteilt wurden mit Bommwhakers Ton- und Melodiefolgen einstudiert, die Umherstehenden zu Jurymitgliedern erklärt und jede Gruppe bewertet, bevor dann anschließend alle gemeinsam die jeweiligen „Gruppenvertonungen“ zu einem kleinen „Hofkonzert“ zusammenfügten. Zu dumm nur, dass jede Gruppe zunächst für sich alleine versuchen musste und nicht beim Nachbarn abhören konnte. Aber stolpern war erlaubt, denn schliesslich wollten sich ja alle auch in Fehlertoleranz üben.

Und eigentlich gab es schon fast mehr Frei- als Musikzeit. Die Tischkicker unter freiem Himmel waren ständig belagert, Toben in der Heuscheune und aufregende Heuschlachten dann doch interessanter als die Instrumente und das gemeinsame Mittagessen oder das Waffelbacken am Nachmittag dann eher nebensächlich. Auf dem Bauernhof gab es schliesslich so viel anderes zu entdecken.
Bei Geschicklichkeitsturnieren im Stile von „Spiel ohne Grenzen“ konnten alle – samt Betreuer – noch mal so richtig aufdrehen. Es war ein sonnig warmer Tag, aber irgendwie war er viel zu kurz und niemand wollte so wirklich gegen Abend ein Ende finden.

Für alle, Teilnehmer, Betreuer und Dozenten, war es der erste Musik-Workshop dieser Art, aber, und da waren sie sich unisono einig, nicht der letzte.
AF
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