EM-Public Viewing mitten in der Stadt

Anzeige
Noch 28 Tage, dann darf der Kennedyplatz wieder seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen.
 
Stellten am Mittwoch das Konzept zum Public Viewing auf dem Kennedyplatz vor: Dieter Groppe (links) und Alexander Brambrink.
Essen: Kenndeyplatz |

Die Essen Marketing GmbH (EMG), das Cafe & Bar Celona und die städtischen Sport- und Bäderbetriebe laden zum zentralen „Rudelgucken“ am Kennedyplatz. Zehn Jahre nach dem Public Viewing zum Sommermärchen, versprechen die Veranstalter wieder „Stadionfeeling“ für 5.000 Fans im Herzen der Stadt

In 28 Tagen wird Gastgeber Frankreich mit einem Spiel gegen die Nationalmannschaft Rumäniens die Fußball-Europameisterschaft 2016 eröffnen. Nicht nur dass ab dem 10. Juni turnusgemäß internationaler Fußball die von den Fans ungeliebte Sommerpause der Volkssportes überbrückt; Dieses Mal darf man sich wieder zum „Rudelgucken“ im Herzen Essens verabreden. Die Gruppenspiele der deutschen und türkischen Nationalmannschaften werden auf dem Kennedyplatz übertragen.

Die letzten Details wurden am Mittwoch präsentiert

„Nach 2006 bin ich sehr erfreut, mitteilen zu können, dass Essen wieder Public Viewing auf dem Kennedyplatz hat.“, eröffnete Dieter Groppe, Geschäftsführer der EMG, am vergangenen Mittwoch die Vorstellung des Konzepts. Nachdem vor zehn Jahren die letzten Finalspiele der deutschen Nationalmannschaft auf einer Großleinwand auf dem Kennedyplatz mit zu verfolgen waren, freut sich Groppe auf die Neuauflage des gemeinsamen Fußballschauens in der City: „Es gehört einfach in eine große Stadt.“

„Public Viewing unter freiem Himmel ist atmosphärischer.“

In den letzten Jahren versammelten sich die Fans entweder in den Messe- oder in der Grugahalle. Für 2016 sind diese Möglichkeiten nicht vorgesehen. Für Dieter Groppe kein Problem: Der Kennedyplatz wäre für die Liveübertragung, im Hinblick auf die ansässige Gastronomie „prädestiniert“. Das bereits bewilligte Sicherheitskonzept sieht eine variable Kapazität vor: Den Gruppenspielen des deutschen und des türkischen Teams, werden 5.000 Menschen beiwohnen können. Selbst wenn die beiden Mannschaften nicht den Sprung in die KO-Phase des Turniers schaffen, wollen die Veranstalter die Spiele der Finalrunde ausstrahlen. Laut dem EMG-Geschäftsführer würde, wenn sich mehrere Spiele überschneiden, die „attraktivere“ Partie begünstigt werden. Die Kapazität könne bei geringeren Besucheraufkommen auf 1.000 Zuschauer heruntergefahren werden.

Keine Sitzplätze eingeplant

Spiele der Türkei und Deutschland werden immer in voller Länge über die 31 Quadratmeter große LED-Leinwand, die wie die „Essen.Original.“-Bühne vor dem Europahaus errichtet wird, flackern. Ein DJ soll den Fans einheizen, Grill- und Getränkestände zusätzliches „Stadionfeeling“ schaffen, verspricht Alexander Brambrink, Geschäftsführer der Celona Essen Gastro GmbH. Der Gastronom durfte im Bereich des Public Viewing mit seiner Finca & Bar Celona an der Westfalenstraße in den letzten Jahren Erfahrung sammeln.

Kennedyplatz wird eingezäunt

Der Eintrittspreis von 7,50 Euro beinhaltet zwei Freigetränke. Bei jedem Gruppenspiel sollen zudem farbige Armbänder (in Schwarz, Rot und Gold) an die Besucher verteilt werden. Wer nach drei Partien so die deutsche Trikolore am Handgelenk trägt, erhält zwei weitere Freigetränke. Wem das nicht reicht, der bezahlt für einen halben Liter Wasser, Cola und Co drei Euro. Für denselben Preis sind auch 0,4 Liter Bier erhältlich. Karten sind im Vorverkauf a der 21. Kalenderwoche nur im Cafe & Bar Celona an der Limbecker Straße 25 oder am Veranstaltungstag an der Einlasskasse, die sich in Richtung Markt befinden wird, erhältlich. Im Zuge des Sicherheitskonzeptes gelten die Veranstaltungs-typischen Einlasskontrollen.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.