Im Tod sind nicht Alle gleich!!

Passend zu den Feiertagen..Volkstrauertag..Allerheiligen und Totensonntag habe ich ein paar Überlegungen angestellt..
Angesichts der wachsenden Flüchtlingszahlen auch hier in Essen..dürfte es an der Zeit sein..auch hier die Friedhofssatzungen weitestgehend zu ändern..
Denn..es werden ja auch zwangsläufig mehr Muslime als bisher in Deutschland versterben..
Während man in Deutschland nach und nach dazu übergeht..Urnenbeisetzungen zu zelebrieren...teilweise arbeitet man ja sogar an Gràbern, wo unsere verstorbenen Haustiere als Urne zusammen mit Frauchchen oder Herrchen bestattet werden dürfen..
Aber nun zum Eigentlichem:
Verstirbt ein Muslime hier in Deutschland..können sich seine Angehörigen an einen muslimischen Bestatter wenden..der den Toten nach weitestgehend muslimischen Regeln beisetzt..
Nicht unproblematisch in Deutschland..
wàhrend der muslimische Glaube eine Bestattung innerhalb von 24 Stunden vorsieht..ist es hier in Deutschland erst frühestens nach 48 Stunden möglich..
Auch wird der Leichnahm nicht in einem Sarg beigesetzt..sondern in ein Leinentuch gewickelt..und durch Verwandte ins ausgehobene Grab gelegt..wobei der Kopf gen Mekka liegen muss..
Danach schichtet man Holzplanken über dem Leichnahm auf..sodaß eine Art Dach entsteht..Gemeinsam schüttet man dann das Grab mit Erde zu..
Auf Essener Friedhöfen dürfte es schwierig werden..alle Verstorbenen gen Mekka zu legen..da der Platz es teilweise nicht zulässt..
Auch ist es üblich..das das Grab von Mitarbeitern des Friedhofsamtes zugeschüttet wird..
In einigen Bundeslàndern ist es mittlerweile schon durch Abänderung der Friedhofsordnung möglich, die Leichnahme in Leinentüchern auf speziell abgeteilten Friedhofsgrundstücken beizusetzen.
Ich frage mich nur..wie man all das in Zukunft handhaben will..Viele Flüchtlinge sind allein gekommen..haben keine Verwandten hier...
Und...während die hier lebenden Muslime schon mit den deutschen Reglungen vertraut sein werden...wird es für all die neuen Flüchtlinge nicht einfach sein..zu begreifen..das es in Deutschland ganz andere Beisetzungsverordnungen gibt..
Auch ist es undenkbar...das verstorbene Muslime in Gräbern beigesetzt werden..die nach Ablauffrist von 20 Jahren neu belegt werden können..
Muslime dürfen nur in jungfräulicher Erde begesetzt werden..
All das..dürfte aus Platzmangel nicht so einfach werden.
Viele unserer muslimischen Mitbürger..regeln all das schon im Vorfeld..Viele werden in ihre Heimat überführt..und dort beigesetzt..Da dies aber mit hohen Kosten verbunden ist..können es sich die neu eingereisten Flüchtlinge doch gar nicht leisten..
Ich bin gespannt..was für Regelungen getroffen werden..

Autor:

Sabine Hegemann aus Essen-Steele

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