Porsche-Projekt: Geheim! Sonderausstellung in Stuttgart

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Eines der Autos die es nicht in die Serie geschafft haben Porsche 965 aus dem Jahr 1988
 
Das Heck des Porsche 965 zeigt ähnlichkeit zum berümten Porsche 959
Stuttgart: Porschemuseum | Wie jeder Autohersteller hat Porsche einen Fundus geheimer Autos. Manche Autos schaffen es nicht die Serienfertigung oder sind Erprobungsträger sogenannte Muletto die sich unter der Karosserie eines anderen Autos verstecken .Andere Projekte werden zu Teuer oder passen nicht in die Modellpolitik eines Autohersteller und werden gestoppt. Hier gibt Porsche im Stuttgarter Porschemuseum einen Einblick in die Arbeit einer Entwicklungsabteilung im Rahmen einer Sonderausstellung bei dem 16 Autos vorgestellt werden. Die Ausstellung nennt sich "Projekt: Geheim" sie läuft noch bis zum 17.01.2015.Nun zu den geheimen Autos wo jetzt das Fotografieren erwünscht ist.
Zum einem ist dort der Porsche 984 ein kleiner Mittelmotorsportwagen der 1988 gebaut ist. Er geht auf ein Angebot an SEAT zurück ,da SEAT das Projekt nicht haben wollte ,entwickelte Porsche das Fahrzeug für sich weiter sein 4 Zylinder-Boxer Motor mit 135PS,der als Mittelmotor Eingebaut wurde, stammt von einem VW-Porsche 914 .Er gilt als direkter Boxster-Vorfahre er ist optisch dem großen Porsche 928 entlehnt. Sieht man dann die 1992 vorgestellte Boxster-Studie so ist innerhalb von 4 Jahren ein riesiger Design-Sprung gemacht worden. Da Studie beim Publikum gut ankam ,beschloss man die Serienfertigung. Die Boxster-Studie gehört streng genommen nicht zur Sonderausstellung ist aber Bindeglied in der Boxster-Geschichte .In dieser Zeit baute man einen Versuchsträger auf Porsche 911 Basis nämlich den Porsche 986 A 4 dort versteckte man einen älteren Carrera Motor mit 3,2 Liter Hubraum, der Motor ist mittig eingebaut. Das Fahrverhalten und Aerodynamik entsprach dem späteren Boxster .er tarnt sich als Porsche 911 Targa der Modellreihe 964 dieses Fahrzeug entstand 1993 und wurde bis 1996 getestet.
Auch suchte man zu jener Zeit den Nachfolger des Porsche 959 einem damaligen Supersportwagen ,der in rund 1800 Exemplaren jährlich gefertigt werden sollte. Da entstand der Porsche 965 im Jahre 1988 mit einem Audi V8-Motor,aber auch ein zahmer gemachter Indy V8 im Heck mit einer Leistung von 350 PS ,er weißt starke Ähnlichkeit zum 959 auf ist aber schmaler.16 Autos entstehen ,die bis auf einem Verschrottet werden. in dieser Zeit arbeitet man noch am Porsche 911 Modell 964.Auch dieses Projekt wird 1990 gestoppt. Er war als 911 Turbo-Ersatz vorgesehen.
Ein weiteres Interessante Projekt ist der Porsche 989 ,der sehr nah optisch und in der Größe am Panamera ist ,der 2009 auf dem Markt kam. Vom Porsche Panamera steht ein Auto aus dem Jahr 2008 in vollem Tarnkleid in der Ausstellung. Zwischen dem Porsche 989 und Panamera liegen fast 20 Jahre. Das Projekt 989 starte 1988 ,eine viertürige Limousine mit Vier Sitzen und viel Leistung nur wird das Projekt in im Laufe der Zeit immer schwerer und damit Teurer rund 5000 Autos jährlich wären nötig gewesen damit es sich lohnt. Auch hier wird 1990 die Notbremse gezogen und das Auto verschwand im stillen Kämmerlein und das Auto wurde mit Top Sercet belegt. Vieleicht hat jemand in der Panamera-Entwicklungszeit einen Blick auf den Wagen geworfen. Eine sehr sehenswerte Sonderausstellung, da es nicht sehr häufig gibt.Das Museum ist Barerreifrei und hat einen S-Bahn-Anschluss.
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1 Kommentar
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Peter Gerber aus Menden (Sauerland) | 07.02.2015 | 10:59  
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