Ruhr-CSD 2016: Verleihung des „Blütenfest-Award" - Von Markus Willeke (AIDS-Hilfe Essen e.V)

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Foto (Chr. Hülsmann): Laudator Polizeipräsident Frank Richter (2. v. re.) mit Preisträger Rainer Grebert (Mitte); rechts Markus Willeke
Essen: Kennedy-Platz | Verleihung des „Blütenfest“-Award im Rahmen des diesjährigen Ruhr-CSD 2016 an Kriminalhauptkommissar a. D. Rainer Grebert

Bericht von Markus Willeke (AIDS-Hilfe Essen e.V)

Das Forum Essener Lesben und Schwule (F.E.L.S.), der Verein ruhrPRIDE e.V., der SVLS und die Essener Aidshilfe haben auf dem diesjährigen Essener Christopher Street Day (Ruhr-CSD) am vergangenem Wochenende den „Blütenfest“-Award an den ehemaligen Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen Herrn KHK a.D. Rainer Grebert verliehen.

Herr Rainer Grebert hat den Preis der lesbisch-schwulen Community für seine langjährige Arbeit als Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Polizei in Essen und damit auch als Leiter/Organisator des Arbeitskreises „Lesben, Schwule und Polizei“ erhalten.

Markus Willeke als Geschäftsführer der Essener AIDS-Hilfe begründet die Preisverleihung u.a. damit, dass „Herr Grebert sich bereits für Lesben und Schwule, sowohl bei der Polizei und als auch in der Stadt Essen eingesetzt, als es noch lange keine Selbstverständlichkeit war, dass Menschen mit gleichgeschlechtlichen Lebensweisen Teil der Stadtgesellschaft und der Polizeibehörden waren“. Das Wirken des CSD-Award-Preisträgers Rainer Grebert hat maßgeblich zum Abbau von Diskriminierungspotenzialen gegenüber der Gruppe gleichgeschlechtlicher Menschen beigetragen und damit auch nachhaltig einen Beitrag geleistet, das soziokulturelle Lebensumfeld von Lesben und Schwulen in ihren ganz individuellen Lebenssituationen zu verbessern.

Der Polizeipräsident Frank Richter würdigte in seiner Laudatio die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten. "Rainer Grebert bekommt den "Blütenfest-Award", den "Akzeptanzpreis des Ruhr CSD", weil er eine herausragende Persönlichkeit im Wirken und Tun ist. Er hat gesellschaftliche Kontakte hergestellt, Brücken gebaut und im Spannungsfall für Normalität gesorgt, wo andere weggeschaut oder gar diskriminiert haben. Er setzte sich stets für Schwächere und Randgruppen ein und ist dafür auch unbequeme Wege gegangen."
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Rainer Grebert aus Essen-Steele | 12.08.2016 | 13:27  
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