Die Reise nach... Atlantis - oder ins Grend? So gehen Ferien heute!

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Kleine Schauspieler ganz groß: Die Teilnehmer vom Ferientheaterprojekt im Grend Fotos: Grend

Ein letzter Check, das Kostüm passt! In ein paar Minuten geht es los. Die Eltern sind mindestens genau so aufgeregt, wie ihre Kinder. Alles bereit? Na dann: Vorhang auf, Bühne frei!

Das zweiwöchige Ferien-Theaterprojekt ist schon Tradition geworden. Im Grend-Kulturzentrum, Westfalenstraße 311, lautet das Motto diesmal: „Die Reise nach Atlantis“.
In den zwei Wochen im Juli und August haben die Kinder ein sehenswürdiges Theaterprogramm auf die Beine gestellt. Das etwa 30-minütige Stück haben die Teilnehmer, die alle im Alter zwischen sechs und zwölf Jahre sind, selbst erarbeitet. Die beiden Gruppen, bestehend aus einmal 13 und einmal 36 Kindern, haben je eine Woche Zeit gehabt, um sich das Stück auszudenken und es anschließend einzuüben. Dabei sollten sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Betreuer Volker Koopmans erklärt: „Die Kinder haben das Stück völlig frei erfunden. Sie sollten dabei zunächst die Haltung von Forschern einnehmen und überlegen, wie das legendäre Atlantis damals untergegangen sein könnte. Sie haben Bilder gemalt, die wir als Bühnenbild verwendet haben.“ Das Konzept kam auch bei den Eltern an.
Den Beginn läutet eine Spielphase mit einem Ja-Nein-Spiel ein, bei dem die Kinder auf verschiedene Fragen antworten müssen, indem sie sich in einen der beiden gekennzeichneten Bereiche stellen. Anschließend konnten die Kids selbst antworten: „Ich denke, dass Atlantis untergegangen ist, weil es zu viel geregnet hat“, lautete eine Idee. „Ich denke, dass es an einem Krieg lag“, vermutet ein weiteres kleines Schauspieltalent.
„Es ist anstrengend und fordernd, man kommt ins Schwitzen, aber es macht Spaß. Wenn es den Kindern gut gefällt, ist die Arbeit auch leichter. Insgesamt haben die Teilnehmer aber ein super Team abgegeben“, betont Volker Koopmans.
Im weiteren Verlauf des Stücks kommt die Kreativität der kleinen Schauspieler zum Vorschein. Ob es um eine Königin geht, die ein neues Kleid braucht, oder aber um den Rettungsschwimmer „Oliver Schulze“, der zunächst durch eine gefälschte Lizenz an den Beruf kam, später jedoch durch eine ehrenhafte Rettung eine offizielle Urkunde bekommt: Die Eltern hatten sichtlich Freude an diesem Spektakel.
Das Projekt wurde erstmals von Birgit Klaner initiiert und findet in dieser Form schon zum zweiten Mal Grend statt. Vor zwei Jahren wurde das Stück „Das Geheimnis der 23“ aufgeführt, in dem es um Zahlen und deren Geschichten geht. Auch hier steht hauptsächlich die Kreativität der Kinder im Mittelpunkt.
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