Essen: Bürger kämpfen für Kindernotfallpraxis

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Übergabe der in Essen gesammelten Unterschriften gegen die Schließung der Kindernotfallpraxis am Elisabeth-Krankenhaus. Unser Foto zeigt (v.l.): Dr. Heiko Schmitz, Johannes Reimann, Marcus Huber und Sven Risken. Foto: Stefanie Siegel

Am Mittwoch übergaben die Initiatoren der Online-Petition zur Sicherung der Sprechzeiten der Kindernotfallpraxis am Elisabeth-Krankenhaus, Marcus Huber und Sven Risken, insgesamt 8.153 Unterschriften besorgter Bürger in der Hauptstelle der Kassenärztlichen Vereinigung in Düsseldorf.

In einem fast zweistündigen Gespräch stellten sich Johannes Reimann, Leiter des Referats Gesundheitspolitik der KVNo, und Dr. Heiko Schmitz, Leiter der Pressestelle der KVNo, den Fragen der Initiatoren.
Die Initiatoren waren nicht mit der Erwartung in das Gespräch gegangen, dass die Übergabe der Online-Petition zu einem Einlenken der KVNo führen würde, da der Beschluss vom 11. Februar ja bis auf weiteres Geltung hat.
Doch zeigte die Reaktion der Verantwortlichen vor Ort, dass der Protest aus der Bevölkerung dort durchaus ernst genommen wird und insbesondere vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen mit der Ärztekammer in der Zukunft sicherlich die Bedenken, die die Petitions-Initiatoren vorbringen konnten, nicht ungehört bleiben werden. Die schon im nächsten Jahr stattfindenden Neuwahlen innerhalb der KVNo machen Huber und Risken Hoffnung, dass es auch dort zu einem Umdenken und einem verantwortlichen Handeln bezüglich der Notdienstordnung für alle Regionen in Nordrhein kommt.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 15.05.2015 | 15:42  
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