"Wir für Steele" - Frühstück und mehr...

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„Wir für Steele“: Offene Diskussionsrunde bei der Premiere, diesmal mit Vertretern der Lokalpolitik (v.l.): Bezirksbürgermeister Arnold Kraemer, SPD-Bezirksvertreter Klaus Johannknecht, ICS-Vorsitzender Léon Finger, Hans-Dirk Vogt (CDU, stv. Bezirksbürgermeister), Eduard Schreyer (FDP, Vorsitzender Steeler Bürgerschaft) und ICS-Mitglied Christa Wolff (Wolff‘s Schmuckstudio). Foto: Lew
Essen: Brinker Platz |

Unter dem Motto „Wir für Steele“ wird sich der „Initiativkreis City Steele“ (ICS) künftig monatlich mit Gesprächspartnern aus verschiedenen Bereichen über die Zukunft Steeles während eines Arbeitsfrühstücks austauschen.

Bei der Premierenveranstaltung in den „Wir für Steele“-Räumlichkeiten am Brinker Platz standen Vertreter der Bezirksvertretung Rede und Antwort. Viele Geschäftsleute und Gewerbetreibende nutzten am vergangenen Mittwoch die Chance, sich im direkten Gespräch mit den Lokalpolitikern zu informieren. Aus aktuellem Anlass stand die Absage des Traditions-Volksfestes „Ruhr in Flamen“ (wir berichteten) auf der Tagesordnung. Bezirksbürgermeister Arnold Kraemer unterstrich die wichtige Bedeutung des Feuerwerkfestivals als Besuchermagnet für Steele.

Ruhr in Flammen
in der Diskussion

SPD-Bezirksvertreter Klaus Johannknecht - selbst lange Jahre „Motor“ im „Ruhr in Flammen“-Organisationsteam - erinnerte an die Ursprünge des Spektakels an der Ruhr und beklagte, dass die frühere intensive Einbindung der Vereinswelt in den vergangenen Jahren bei der inzwischen durchführenden „Ruhr-Veranstaltungs-GmbH“ verloren gegangen sei. Die ICS-Vorstandsmitglieder, der Steeler Bürgerschaftsvorsitzende Eduard Schreyer sowie die Vertreter von CDU und SPD waren sich darin einig, dass man die weitere Entwicklung von „Ruhr in Flammen“ nach drei Absagen hintereinander intensiv beobachten muss. Gegebenenfalls müsse der Austausch mit den mitveranstaltenden Markt- und Schaustellern gesucht werden. ICS-Vorsitzender Léon Finger: „Das Ruhrhöhenfeuerwerksspektakel ist keine Veranstaltung, die man in der Durchführung noch nebenbei schaukeln kann. Das ist für das Organisationsteam eine große Aufgabe.“ Klaus Johannknecht: „Es muss abgefragt werden, wie die jetzigen Macher weiter vorgehen wollen und wie es um die Namensrechte der Veranstaltung steht.“ Eduard Schreyer (FDP), Hans-Dirk Vogt (CDU) und Arnold Kraemer (SPD) waren sich darin einig: „Sang- und klanglos untergehen lassen sollte man dieses frühere Event-Aushängeschild nicht, schon wegen der stadtteil- und sogar stadtübergreifenden Wirkung.“ Weitere Besprechungspunkte waren u.a. die Durchführungen der vielen Feste im stadtweit einzigartigen ICS-Terminkalender und die Bepflanzung rund um das Humann-Denkmal auf dem Grün am Kaiser-Otto-Platz.“

Wir für Steele
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