Zivi war gestern: Heute macht man BFD! ASB hat Stellen frei!

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Der BFD (Bundesfreiwilligendienst) ist in aller Munde: Beim Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr e.V. (ASB) sind die Stellen heiß begehrt. Vor allem in diesem Jahr, wo ein doppelter Abiturjahrgang ins Berufsleben entlassen wird!
Menschen aller Altersklassen sind beim ASB willkommen und die Einsatzmöglichkeiten vielfältig. BFD‘ler kommen u.a. beim Mobilen Sozialen Dienst (Seniorenarbeit), in der sozialpsychiatrischen Tagesstätte „Förderturm“, im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, im Begegnungszentrum oder im Rettungsdienst zum Einsatz - im letztgenannten Bereich sind häufig Stellen frei, so auch momentan noch über 20! In der Regel dauert der Bundesfreiwilligendienst zwölf Monate. „Es gehen aber auch kürzere Zeiten, z.B. sechs Monate“, erklärt Loraine Hofer, die gerade ein Frewilligenmanagment beim ASB aufbaut. „Man hat auch immer die Option, auf 18 Monate zu verlängern“, sagt sie.
Ihre letzten Einsätze als BFD‘lerin hat Vanessa Meuterodt geleistet. Die 20-Jährige war zwölf Monate im Rettungsdienst tätig und ist ganz begeistert: „Die Kollegen sind einfach toll, der Zusammenhalt ist klasse und man lernt so unheimlich viel!“
Doch als Vanessa im Oktober 2011 beim ASB durchstartete, war schon ein bisschen Angst dabei. „Man weiß ja nicht genau, was einen bei den Einsätzen erwartet“, erinnert sie sich an die erste Zeit zurück. Die ersten Einsätze ließen nicht lange auf sich warten: Im Bereich des Hausnotrufes hatte sie oft Bereitschaft - auch nachts! „Das war anfangs eine Umstellung. Man wird wach und muss sofort 100 Prozent geben. Aber man gewöhnt sich daran.“
Stressig waren die vielen neuen Aufgaben im Hausnotruf und Sanitätsdienst nicht für sie. „Alles Neue ist erstmal spannend und man merkt dann gar nicht, dass es zum Teil sehr stressig und anstrengend ist“, so Vanessa Meuterodt. „Außerdem ist es richtig cool, mit Blaulicht durch die Stadt zu fahren“, schmunzelt sie.
Einen Führerschein muss man nämlich haben, wenn man im Rettungsdienst arbeiten möchte. Hat sie den ASB denn nicht mit einem weinenden Auge verlassen? „Ich bin ja gar nicht ganz gegangen“, lacht sie. Denn: Ehrenamtlich will sie auch weiterhin einige Schichten fahren, weil die Arbeit im Rettungsdienst so umfangreich ist und man mit so vielen verschiedenen Leuten in Kontakt kommt. „Angefangen beim Pflaster verteilen über die Erstversorgung im Notfall bis hin zum Sauerstoff geben oder die psychische Betreuung - Rettungssanitäter müssen sich auch im Hausnotrufbereich blitzschnell auf die Situation vor Ort einstellen“, weiß die ehemalige BFD‘lerin.
Bereut hat sie ihre Entscheidung für den BFD nie, obwohl es schon einige harte Fälle in dem Jahr zu bewältigen gab. Auch, dass manchmal jede Hilfe zu spät kommt, musste die junge Frau erleben. Sie weiß aber: „Auch das gehört zum Job dazu und wir haben ja alles für den Patienten gegeben. Und das Beste ist, dass man niemals alleine ist. Nach belastenden Einsätzen redet man mit den Kollegen und auch Tage später haben hier alle noch ein offenes Ohr, wenn man etwas nicht verarbeiten kann.“
Derzeit gibt es noch freie BFD-Stellen in vielen Bereichen beim ASB, die schnell vergeben werden sollen. Einstellungstermine können flexibel abgesprochen werden. Infos gibt‘s bei Loraine Hofer unter der Rufnummer 0201/87 00 1-72.
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