9. November darf kein Gedenktag von Neo-Nazis werden!

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Protest von Krayer Bürgern gegen die Neo-Nazis von der NPD
Essen: Marienstraße |

Zur angekündigten Kundgebung der NPD ausgerechnet am Jahrestag der Reichspogromnacht in Kray erklärt Gönül Eglence, Vorstandssprecherin der GRÜNEN:

„Am 9. November 1938, der staatlich verordneten Pogromnacht, wurden an die 400 Menschen ermordet. SA und andere Nazi-Helfer setzten in Essen wie in ganz Deutschland über 1400 Synagogen und viele jüdische Geschäfte in Brand. Tatsächlich steht dieses Datum für den Beginn der systematisch zum Holocaust führenden Judenverfolgung im deutschen Machtbereich.
Auch 76 Jahre später gibt es deshalb viele gute Gründe, diesen Jahrestag im stillen Gedenken zu begehen und von allen nationalistischen Aufmärschen im Geiste der Tätet aus der Nazizeit frei zu halten.

Die Grünen rufen deshalb gemeinsam mit dem Bündnis „Essen stellt sich quer“ dazu auf, die Aktion der NPD, die wie immer Vorwände für ihr Auftreten am Tag der Verbrechen ihrer Vorgängerorganisation NSDAP sucht, nicht unwidersprochen hinzunehmen.

Wenn die NPD wie polizeilich angemeldet am Abend des 9. November zwischen 18.30 Uhr versucht, mit ihrer Aktion die Pogromnacht von 1938 vergessen zu machen, wollen wir das mit einer deutlich größeren Gegenkundgebung früher behindern."

Wer ein friedliches Zeichen gegen Nationalismus und Rassenwahn setzen will, ist herzlich zur Gegenkundgebung am 9.11. nach Kray eingeladen, auch vor der NPD-Landeszentrale im Hinterhof der Marienstraße.
Das Motto von Anwohnern gegen die unliebsame Nachbarschaft von NPD-Dummköpfen (Originalton Bundespräsident Gauck) lautet: "Kray ist bunt!"
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Timo Pradel aus Iserlohn-Letmathe | 10.11.2014 | 16:23  
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